Anbei teilen wir Neuigkeiten des Stop-Teams zum Projektstatus für "StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt":
Liebe Nachbar*innen, liebe Partner*innen, liebe StoP-Interessierte!
Gute Nachrichten: Ab dem 1. Juni sind unsere Teams wieder voll erreichbar. Die StoP-Koordinator*innen stehen euch für Absprachen und Fragen zur Verfügung.
Nach dem Ende der letzten Förderperiode im Mai befinden wir uns derzeit in der intensiven Vorbereitung der nächsten Projektphase. Diese erfordert einige Vorlaufarbeiten: Wir stimmen administrative Fragen ab und entwickeln strategische Konzepte weiter.
Wir bitten euch daher um ein wenig Geduld.
Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: eine klare Haltung gegen häusliche Gewalt und Partnergewalt einnehmen, aufmerksam hinschauen und zivilcouragiert handeln. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch bitte direkt an uns, wir sind gerne da, um zu unterstützen. Jede*r kann was sagen – was tun!
Wir informieren euch umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt.
Vielen Dank für eure Geduld, euer Vertrauen und eure kontinuierliche Unterstützung.
Euer StoP‑Team
EINLADUNG zur Abschlussveranstaltung des EU-Projekts CHILD am 11.06.2026 in Wien | Kindgerechte Justiz in Europa voranbringen
Liebe Interessierte,
wir laden Sie herzlich zur Abschlussveranstaltung des EU-Projekts CHILD - Towards a CHILD-friendly Legal Order for Fair Justice Provision ein.
🗓 Datum: Donnerstag, 11. Juni 2026
🕒 Uhrzeit: 14:00-16:30 Uhr
📍 Ort: Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, A-1130 Wien
📩 Anmeldung: bis 9. Juni 2026 über das Anmeldeformular
Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren wir die Schwerpunkte, Ziele und Ergebnisse des Projekts CHILD und widmen uns der Frage, wie kinderfreundliche Justizsysteme gestaltet werden können. Neben fachlichen Inputs wird es Zeit für Austausch und Networking geben.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
https://www.childfriendlyjustice.eu/
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger*innen aus Sozialeinrichtungen sowie den Bereichen Kinderschutz, Opferhilfe, Gesundheitswesen und NGOs sowie Medienvertreter*innen, die über das Thema berichten wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 9. Juni 2026 über das Anmeldeformular
Über das EU-Projekt CHILD
CHILD – Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice Provision ist ein von der EU finanziertes Projekt, das darauf abzielt, das Justizsystem für Kinder, die Opfer oder Zeug*innen von Gewalt sind, zu verbessern. Das Projekt findet im Juni 2026 seinen Abschluss und bringt seit dem Start im Juli 2024 Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, um strukturelle Reformen, bessere Zusammenarbeit und den Ausbau kindgerechter rechtlicher Rahmenbedingungen in der EU zu fördern.
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Kindgerechte Justiz in Europa voranbringen: Europäische Konferenz in Gent bildet den Abschluss des CHILD-Projekts

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Das CHILD-Projekt – Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice Provision – freut sich, seine Abschlusskonferenz am 20. Mai 2026 anzukündigen, die in Gent (Belgien) und online stattfindet. Anhand verschiedener Beiträge erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in das CHILD-Projekt sowie einen Überblick über die Stärken und Schwächen kinderfreundlicher Justizsysteme bei Fällen von Gewalt gegen Kinder in Europa und vieles mehr.
Das von der Europäischen Union finanzierte CHILD-Projekt zielt darauf ab, die Strafrechtssysteme zu verbessern und anzupassen, um den Rechten und Bedürfnissen von Kindern, die Opfer oder Zeug*innen von Gewalt geworden sind, besser gerecht zu werden. Das Projekt bringt Partner aus neun EU-Mitgliedstaaten (Österreich, Belgien, Zypern, Estland, Griechenland, Italien, Rumänien, Spanien und Portugal) zusammen. Diese Woche wird das Konsortium die Ergebnisse des Projekts auf der Abschlusskonferenz in Gent und online vorstellen. Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen, Wissenschafter*innen und Interessengruppen aus ganz Europa und darüber hinaus. Die Teilnahme ist kostenlos.
Was Sie erwartet
Die Abschlusskonferenz bietet Gelegenheit, sich mit Kolleg*innen und Expert*innen für kinderfreundliche Justiz aus ganz Europa und darüber hinaus auszutauschen und Gerichtsverfahren zu überdenken, an denen Kinder als Opfer oder Zeug*innen von Gewalt beteiligt sind. Expert*innen des CHILD-Konsortiums werden die neuesten Forschungsergebnisse und praktischen Instrumente vorstellen und politische Erkenntnisse aus dem CHILD-Projekt präsentieren. Die Teilnehmer*innen haben zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und Diskussionen über aktuelle Herausforderungen und gelungene Praktiken zu führen. Darüber hinaus wird ein Posterrundgang die nationalen Stärken und Schwächen bei der Umsetzung kindgerechter Justiz in den teilnehmenden Ländern aufzeigen.
Leitfaden für Fachkräfte
Das wichtigste Ergebnis des seit Juli 2024 laufenden CHILD-Projekts ist der Leitfaden für Fachkräfte zu forensischen Befragungen und zum Schutz von Kindern als Opfer von Gewalt in Strafverfahren. Der Leitfaden bietet praktische Orientierungshilfen für Fachkräfte, die an Strafverfahren beteiligt sind, in denen Kinder Opfer von Gewalt geworden sind. Er stellt zentrale Konzepte und Grundsätze in Bezug auf Gewalt gegen Kinder, traumainformierte Betreuung, Entwicklungspsychologie und kindgerechte forensische Befragungen vor. Die Publikation skizziert zudem Schutzmaßnahmen und verfahrensrechtliche Ansätze, die die Rechte, das Wohlergehen und die aktive Beteiligung von Kindern während des gesamten Gerichtsverfahrens fördern. Durch die Verbindung theoretischer Grundlagen mit praktischen Empfehlungen zielt der Leitfaden darauf ab, traumainformierte und kindgerechte Reaktionen innerhalb der Justizsysteme zu stärken.
Abschlussphase des Projekts und nächste Schritte
Das CHILD-Projekt ist in seine Abschlussphase eingetreten und wird im Juni 2026 enden. In den letzten zwei Jahren wurden mehrere wichtige Meilensteine erreicht, darunter die Erstellung nationaler Berichte und die Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen. Die nationalen Berichte beleuchten die aktuelle nationale Situation in jedem teilnehmenden Land hinsichtlich der Kinderrechte und des Kinderschutzes im Strafverfahren aus rechtlicher und praktischer Perspektive. Die Fortbildungen brachten Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter Strafverfolgungsbehörden, Staatsanwaltschaften, Sozialeinrichtungen, Kinderschutz, Opferschutz, Gesundheitswesen und NGOs. Diese Veranstaltungen schufen einen strukturierten Rahmen, um über aktuelle Praktiken und Herausforderungen bei der Unterstützung von Kindern als Opfer im Rahmen strafrechtlicher Verfahren zu reflektieren.
Die nächsten Schritte des Projekts konzentrieren sich auf die Ausarbeitung von politischen Empfehlungen und Änderungsvorschlägen für die nationalen und EU-Rechtsrahmen, einschließlich der Richtlinie 2012/29/EU über die Rechte von Opfern, mit dem Ziel, die Umsetzung der Richtlinie zu verbessern, die bestehenden Rechtsvorschriften zu stärken und kindgerechtere rechtliche und verfahrensrechtliche Rahmenbedingungen zu fördern. Das CHILD-Konsortium freut sich auf die letzte Phase des Projekts und einen konstruktiven Dialog sowie nachhaltige Wirkungen in den teilnehmenden Ländern zu fördern. Alle Projektergebnisse und Veröffentlichungen werden auf der offiziellen CHILD-Website zur Verfügung gestellt.
Details der Abschlusskonferenz
20. Mai 2026
9:00-17:15 CET
Gent, Belgien und online
Über das CHILD Projekt
CHILD – Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice Provision ist ein von der EU finanzierter Projekt, das darauf abzielt, das Justizsystem für Kinder, die Opfer oder Zeug*innen von Gewalt sind, zu verbessern. Das Projekt läuft über 24 Monate und bringt Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, um strukturelle Reformen, bessere Zusammenarbeit und den Ausbau kindgerechter rechtlicher Rahmenbedingungen in der EU zu fördern.
https://childfriendlyjustice.eu/#home
Liebe Unterstützer*innnen, liebe Partner*innen,
Im Namen des Vorstands der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) möchten wir über einen Wechsel in der Geschäftsführung informieren und Beate Malekzadeh-Forstner herzlich in ihrer neuen Rolle als Geschäftsführerin des AÖF willkommen heißen. Alle laufenden Projekte werden selbstverständlich nahtlos fortgeführt.
Mit Beate Malekzadeh-Forstner gewinnt der AÖF eine engagierte und erfahrene Managerin mit langjähriger Expertise im Finanz- und Kulturmanagement. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf ihre wertvolle Expertise in dieser verantwortungsvollen Funktion.
Gleichzeitig spricht der Vorstand seinen herzlichen Dank an Maja Markanović-Riedl aus, für ihr außergewöhnliches Engagement und die wertvolle Arbeit in den vergangenen zwei Jahren, in denen sie die Entwicklung des Vereins maßgeblich mitgestaltet und wichtige Impulse gesetzt hat.
Das Führungsgremium des Vereins, bestehend aus dem Vorstandsteam Elisabeth Cinatl, Ingrid Lenzeder, Kathrin Heis und Iga Zakrzewska, bleibt weiterhin unverändert und bildet auch künftig das Leitungsgremium des Vereins. Kontinuität und inhaltliche Expertise des AÖF werden damit wie gewohnt und in enger Zusammenarbeit mit der neuen Geschäftsführung fortgeführt.
Für Fragen und Anliegen an die AÖF-Geschäftsführung wenden Sie sich ab sofort gerne an Beate Malekzadeh-Forstner unter

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