News:

Auftakt zur Kampagne "Liebe ohne Gewalt" von Yves St. Laurent mit AÖF

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Foto © Good Life Crew / Adrian Almasan Die Marke Yves St. Laurent Beauty hat ein globales Programm LIEBE OHNE GEWALT initiiert, mit dem Ziel gemeinsam mit NGOs Gewalt in Partnerschaften...

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Festakt zum Jubiläum 30 Jahre Frauenhaus Amstetten

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Dieses Jahr feiert das Frauenhaus Amstetten sein 30jähriges Bestehen. Die Mitarbeiterinnen können stolz auf engagierte 30 Jahre zurückblicken, in denen Sie so vielen Frauen und ihren Kindern in ihrer schwierigen Lebenssituation...

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Film "Und bist du nicht willig" mit dem Verein AÖF und dem Projekt …

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Der Verein AÖF und unser Nachbarschaftsprojekt "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" spielen eine prominente Rolle im Dokumentarfilm "Und bist du nicht willig" (2020) der österreichischen Regisseurin Andrea Eder. Nachdem der Film...

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Die Frauenhelpline 0800 222 555 in den Medien

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Die Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 war dieser Tage medial präsent: Birgit Wolf, Gewaltpräventionsexpertin und Mitarbeiterin der Frauenhelpline, sprach für das Portal Medianet zum Thema „Femizide: Verantwortung liegt auch bei...

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Interview mit Maria Rösslhumer in "Die ZEIT"

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"Männer, ihr seid dafür verantwortlich!" – AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer sprach im Interview in der aktuellen Ausgabe der ZEIT über die Frage, warum in Österreich so viele Frauen ermordet werden und...

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Mordfälle

Mutmaßliche Frauenmorde und Mordversuche 2021 laut Medienberichten

Die Morde an Frauen in Österreich stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an – von 2014 bis 2018 haben sich die Morde an Frauen verdoppelt.

Liste mutmaßliche Frauenmorde 2021 laut Medienberichten (PDF)

Liste mutmaßliche Mordversuche an Frauen / schwere Gewalt 2021 (PDF)

 Datum         Morde                     Mordversuche / Schwere Gewalt

 21.10.

2021

 22  39

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PA 14.09.2021: 20. und 21. Femizid: Erneut behördliches Versagen auf Kosten von Frauenleben

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Presseinformation

20. und 21. Femizid: Erneut behördliches Versagen auf Kosten von Frauenleben

Wir trauern um die beiden Frauen Shukri und Fadumo!

Wien, 14.9.2021. Gestern wurden gleich zwei Frauen getötet und wieder war der mutmaßliche Täter behördenbekannt. Laut Berichten gab es gegen den Mann bereits im Vorfeld zwei Anzeigen, u.a. eine aufgrund eines Sexualdelikts – die beide engstellt wurden. Es soll im Zuge dessen auch zwei Mal ein Asylaberkennungsverfahren gegeben haben, das ebenfalls jedes Mal eingestellt wurde, und der Mann war sogar psychisch auffällig.

Zu viele Anzeigen werden eingestellt

Erneut fragen wir uns, warum im Vorfeld nicht entsprechend und konsequent gehandelt wurde, um diese Morde zu verhindern – vor allem wenn der Täter bereits angezeigt wurde. Wo blieb die Risikoeinschätzung, wo die Gefährlichkeitsprognose seitens der Behörden? Warum wurden beide Verfahren im Vorfeld eingestellt? 8 von 10 Anzeigen bei häuslicher bzw. sexueller Gewalt bleiben derzeit ohne Urteil. Besonders bei sehr gefährlichen Tätern muss die Einstellungsrate der Anzeigen dringend verringert und die Verurteilungsrate erhöht werden. Wenn Maßnahmen unzureichend angewendet werden, ist das ein Freibrief für die Täter!

Konsequenter Opferschutz muss oberste politische Priorität haben

Es braucht dringend die Umsetzung der Fallkonferenzen bei gefährlichen Tätern sowie Information und regelmäßigen Austausch seitens der Behörden mit Opferschutzeinrichtungen, wie Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen. Einmal mehr fordern wir Sensibilisierung durch verpflichtende Schulungen zu häuslicher Gewalt und Partnergewalt für Justiz und Polizei. Es benötigt darüber hinaus einheitliche Regelungen für die Täterberatung, ein Budget von 228 Millionen Euro jährlich und mindestens 3000 neue Arbeitsstellen in Gewalt- und Opferschutzeinrichtungen. Auch die Etablierung des Nachbarschaftsprojekts „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ in allen Bezirken und Städten in Österreich muss politische Priorität haben.


Kontakt:
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Mag.a Maria Rösslhumer, GF
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Tel.: 0664-793 07 89
www.aoef.at

 

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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