Der HelpChat, die Online-Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, hat ab 1. November 2024 an Freitagen von 18:00 bis 22:00 geöffnet.
Neue Öffnungszeiten: Täglich, 18:00 bis 22:00.
Alle Informationen zum HelpChat finden Sie unter haltdergewalt.at.
Von 30. September bis 1. Oktober fand die Internationale WAVE-Konferenz „From emergency support to violence prevention: 30 years of championing women’s rights“ in Wien statt.

Das österreichische Organisationsteam der WAVE-Konferenz, darunter Alia Luf (4.v.l.) und Martina Knoll (6.v.l.) von der Informationsstelle gegen Gewalt
Der Verein AÖF hat gemeinsam mit Women Against Violence Europe die Konferenz anlässlich des Jubiläums 30 Jahre WAVE organisiert und aktiv teilgenommen. Martina Knoll und Alia Luf von der Informationsstelle gegen Gewalt waren an der Organisation beteiligt. Vanessa Mdluli vom Projekt StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt war am Podium zum Thema Prävention von Gewalt an Frauen und Femiziden vertreten und hat gemeinsam mit Jan Wunderlich einen Workshop zum Thema wie aktive Nachbarschaft häusliche Gewalt stoppen kann, geleitet.

Alia Luf, Verein AÖF (links im Bild), mit Marie-Theres Prantner, BKA

Vanessa Mdluli (2.v.r.) von StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt spricht am Podium bei der WAVE-Konferenz
Der Verein AÖF wurde mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wird damit die unermüdliche Arbeit der Mitarbeiterinnen in den Frauenhäusern, die einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt leisten.
„Stellen wir uns eine Welt vor, in der es keine Morde an Frauen mehr gibt, eine Welt, in der Frauen nicht gedemütigt, vergewaltigt, geschlagen werden. Eine Welt, in der Frauen einfach nur die selben Rechte haben wie Männer! Wir als Autonome Österreichische Frauenhäuser wollen uns das nicht nur vorstellen. Wir kämpfen dafür dieser Realität jeden Tag näher zu kommen“, betonte Geschäftsführerin Maja Markanović-Riedl in ihrer Rede.
Ein herzlicher Dank gilt der Jury für diese wertvolle Auszeichnung und allen Unterstützer*innen, die gemeinsam mit uns gegen geschlechtsspezifische Gewalt einstehen!

(v.l.n.r.) Maja Markanović-Riedl und Alicja Świtoń, Geschäftsführerinnen AÖF / Maja Markanović-Riedl, Geschäftsführerin AÖF

(v.l.n.r.) Ewald Nowotny, Vorsitzender des Kuratoriums der Bruno-Kreisky-Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte, Alicja Świtoń, Geschäftsführerin AÖF, Beate Winkler, ehemalige Direktorin der EU-Grundrechtsagentur, Maja Markanović-Riedl, Geschäftsführerin AÖF, Oliver Rathkolb, Vorstandsmitglied der Bruno-Kreisky-Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte
Fotos: Verein AÖF

Bei einer Pressekonferenz am 4. September 2024 in Wien gaben AÖF-Geschäftsführerin Maja Markanović-Riedl, Sozialminister Johannes Rauch und Christina Kopf, Gesamtkoordinatorin von StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt sowie die Bezirksvorsteher*innen des 7. und 9. Bezirks, Markus Reiter und Saya Ahmad, den weiteren Ausbau des Projekts StoP in ganz Österreich bekannt. Insgesamt werden bis zu 17 neue Standorte in den nächsten zwei Jahren österreichweit implementiert. Mit 1. September startete StoP in Wien in den Bezirken Neubau und Alsergrund. Vorerst sind Erweiterungen im Burgenland, in Graz und in Salzburg-Land geplant.
Der kontinuierliche bundesweite Ausbau von StoP trägt durch Gemeinwesenarbeit zum Gewaltschutz bei. Zivilcourage wird gefördert und ein Bewusstsein über Dynamiken von geschlechtsspezifischer Gewalt geschaffen. Nachbarschaften setzen sich aktiv gegen häusliche Gewalt ein. Besonders zentral im Projekt sind die regelmäßigen Frauen- und Männertische sowie die Nachbarschaftstische, die viele engagierte Teilnehmer*innen zusammenbringen.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die Förderung bei Minister Johannes Rauch und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) sowie bei den Bezirksvorsteher*innen Saya Ahmad (Alsergrund) und Markus Reiter (Neubau) für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns auf viele neue Projektstandorte und engagierte Nachbar*innen, die StoP überhaupt erst so lebendig machen! Gemäß dem Motto: Jede*r kann was sagen, was tun!
Mehr Informationen auf stop-partnergewalt.at.







