
Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2021
Samstag, 6.3.2021, 16:00 - 18:30 Uhr, online
in Kooperation mit der VHS Urania
Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich bis spätenstens 5.3., 15 Uhr unter www.vhs.at/de/k/287543411
Vortrag „Die Krise bezahlen die Frauen“ und Präsentation des Sammelbands „Frauengesundheit und Corona“
Die Corona-Pandemie hat das Leben von uns allen verändert und notwendige Verschärfungen gebracht. Jedoch sind es vielfach Frauen – und besonders Mütter –, die die Krise bezahlen, indem sie aufgrund von Schließungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen aus dem Arbeitsmarkt in den häuslichen Bereich zurückgedrängt wurden. Quarantänemaßnahmen bewirkten darüber hinaus eine Zunahme der häuslichen Gewalt. Die diesjährige Frauentagsveranstaltung der VHS Urania greift diese Themen auf und beleuchtet in Vorträgen, Diskussion und Film die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesundheit und Lebenssituation von Frauen.
In Österreich wendet jeder 5. Mann Gewalt an einer Frau an. Eine traurige Tatsache, die sich bedauerlicherweise auch bei der Produktion von dieser Videokampagne bestätigt hat. Daher haben wir uns entschieden, einen der Darsteller aus der Kampagne zu entfernen und das Video in neuer Fassung zu veröffentlichen.
Männer erheben ihre Stimme und nehmen sich gegenseitig für Gewalt gegen Frauen und Mädchen in die Verantwortung. Gewalt an Frauen ist ein Männerproblem und Männer müssen aufstehen und die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
Hilfe und Beratung erhalten Sie bei der Männerberatungsstelle unter 0720 / 70 44 00.
https://www.maennerinfo.at
#keineausreden #gegengewaltanfrauen #gewaltfreiemännlichkeit
Das Projekt wurde von AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer und der internationalen Projektleiterin Alicja Switon betreut.
Konzept und Realisierung: Hekate Film Collective / Barbara Juch, Ipek Hamzaoğlu, Laura Nitsch, Juliane Saupe.
Die 4. Folge der Filmreihe Schrittweise – Wege aus der Gewalt, "Unsichtbare Gewalt an älteren Frauen" wurde veröffentlicht!
Der mit Unterstützung des Sozialministeriums produzierte Film ist nun auf YouTube verfügbar (Klick auf den Screenshot):
https://www.youtube.com/watch?v=ttMmzMGLcfo
Der Film erzählt fünf kurze „Gewaltgeschichten“, die in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten spielen und unterschiedliche Gewaltübergriffe (Gewalt in der Öffentlichkeit, Überfürsorge – Einschränkung des freien Willens, sexuelle Gewalt, seelische und emotionale Gewalt und finanzielle Ausbeutung) aus dem realen Leben darstellen.
FilmemacherInnen: Siegrid Friedmann und Ulrich Kaufmann
Agentur lichtlink: http://www.lichtlink.com
Fotos (C) Carmen Barger / Amt der Burgenländischen Landesregierung
Diesen Winter machten die "Silent Witnesses" auch im Amt der burgenländischen Landesregierung in Eisenstadt Station. Die Ausstellung wurde auf Initiative von LH-Stv. Mag.a Astrid Eisenkopf im Landhaus Alt im Wandelgang vor dem Landtagssitzungssaal und im Landhaus Neu im Stiegenhaus beim Haupteingang aufgestellt und war während des Parteienverkehrs zu besichtigen. Mehr über die Aktionen zu den diesjährigen "16 Tagen" im Burgenland siehe hier.
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Die Wanderausstellung "Silent Witnesses" ist jedes Jahr um die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen an unterschiedlichen Orten in Österreich zu sehen und besteht aus lebensgroßen, roten Silhouetten von Frauen. Jede Figur steht stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren in Österreich von ihrem (ehemaligen) Partner ermordet wurde. Ihre Geschichte ist auf der Figur nachzulesen. Die Ausstellung vermittelt, dass noch immer Handlungsbedarf im Kampf gegen Gewalt an Frauen besteht und eignet sich gut, um relativ unkompliziert und niederschwellig auf die Thematik aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Begleitet wird die Ausstellung „Silent Witnesses“ von einer Broschüre mit Hintergrundinfos zu Gewalt an Frauen und Kindern. Eine Gästebuch und Feedbackbögen laden dazu ein die eigenen Gedanken, Gefühle und Eindrücke dazu niederzuschreiben.
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