Schon zum zweiten Mal spendet TCHIBO an die AÖF-Frauenhäuser – heuer sind es zahlreiche Spielsachen sowie Gutscheine für Kaffee und Kuchen. Alle Frauenhaus-Mitarbeiterinnen freuen sich sehr, damit den Frauen und Kindern im Frauenhaus zu Weihnachten das Fest verschönern zu können und bedanken sich herzlichst in deren Namen.
Möchten auch Sie sich an der Aktion beteiligen? Alle Wünsche der großen und kleinen BewohnerInnen der AÖF-Frauenhäuser finden Sie gesammelt auf wunschzettel.aoef.at, sowohl nach Wünschen sortiert als auch nach Region und Frauenhäusern.
Herzlichen Dank allen SpenderInnen!
im Bild: Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Amstetten
Trotz der Absage der Ringvorlesung auf der MedUni aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen und des neuerlichen Lockdowns, fand der Auftakt "EineR von fünf – Opferschutzorientierte Täterarbeit bei Gewalt an Frauen und Kindern" am 23.11. online via Livestream aus dem Festsaal der Volksanwaltschaft statt.
Eröffnet wurde das Programm durch Herrn Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz, Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Verein AÖF und Lehrveranstaltungsleiterin ao.Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich vom Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien. Grußbotschaften sprachen Bundesministerin für Frauen und Integration MMag.a Dr.in Susanne Raab und Mag.a Ines Stilling, Generalsekretärin im Sozialministerium.
Nach der Vorführung des AÖF-Spots „Sei nicht so wie ich – Hol dir Hilfe!“ präsentierte Frau Mag.a Maria Pernegger von MediaAffairs die neue Studie "Gewalt gegen Frauen – Analyse der Berichterstattung über Gewaltdelikte an Frauen und die Rolle der Medien" (Jahresstudie 2019).
Es folgten Festvorträge von Herrn Mag. Romeo Bissuti vom Gesundheitszentrum MEN zum Thema "Toxische Männlichkeit und Ansätze zur gendersensiblen Gewaltprävention" und Herrn Gerhard Wagner, MSc, Obmann von HeForShe Vienna, mit dem Titel "In den Händen der Männer* – warum wir sowohl Teil des Problems als auch Teil der Lösung sind".
Der gesamte Livestream kann nach wie vor auf der Website der Volksanwaltschaft nachgesehen werden:
Auftaktveranstaltung "EineR von fünf" online
Die Studie kann auf der Website von MediaAffairs heruntergeladen werden:
Studie zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen 2019
Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich bei allen Mitwirkenden!

Online Conference
Women in Europe raise their voices
for women's rights, against gender-based violence and for freedom and democracy
Friday, December 4th, 2020
from 12 p.m. to 6 p.m. via Zoom
No matter where you look: all over the world and everywhere in Europe women's rights are "trampled upon", severely curtailed or hardly taken seriously anymore. The increasing shift to the political right, patriarchal regimes, dictatorships, armed conflicts, human rights violations, poverty and financial insecurity generate fears, social unrest, insecurity, violence, hatred, xenophobia and divide societies. Those developments have a particularly negative impact on the living conditions of women and children.
The Covid-19 pandemic has made this situation even worse. Violence against women is increasing notably and significantly. In addition, there is no progress in implementing the Istanbul Convention. In Ukraine, Poland and Turkey in particular, there are serious plans to withdraw from the Convention by the Council of Europe, which is binding under international law. Furthermore, the planned abortion ban in Poland and the restrictions on women's fundamental rights and freedoms during the protests in Belarus are particularly alarming – for a long time now, women's rights and their protection against domestic violence have not been so endangered as they are now.
We express our solidarity with all women from Belarus, Poland, Russia, Ukraine and Turkey! We would therefore like to exchange, strengthen our communities and enter into a dialogue with these women and also with representatives of women's political NGOs.
We invite women from Belarus, Poland, Russia, Ukraine or Turkey who see their freedom and fundamental rights as women restricted, to share their views with us. We would also be glad to learn about women's projects or initiatives, that have been founded and want to be presented.
AGENDA (PDF)
Spenden gegen Gewalt geht zu Weihnachten auf direktestem Weg: mit Geldspenden oder mit Sachspenden wie Möbel, Kleidung, Hygieneartikeln, Spielzeug, Gutscheinen u.v.m. erfüllen ÖsterreicherInnen auch heuer wieder kleine Wünsche gewaltbetroffener Familien, die Weihnachten aus Sicherheitsgründen im Frauenhaus verbringen.
Seit 2012 bereits hilft die Aktion Wunschzettel Kindern und Frauen, die von physischer oder psychischer Gewalt betroffen sind und daher die Feiertage im Frauenhaus verbringen. Schon mit einem kleinen Weihnachtspackerl wird der Alltag im Frauenhaus ein kleines Stück schöner gestaltet. Vorzugsweise mit Einkaufsgutscheinen für Kleidung, Spielzeug, für einen Besuch im Theater, Konzert oder Zoo gelingt es zu Weihnachten von den Sorgen abzulenken.
Ziel der Aktion ist es darüber hinaus, die AÖF-Frauenhäuser selbst mit dringend Benötigtem zu unterstützen: zum Beispiel mit Geldspenden für Möbel, einen neuen Bodenbelag oder einem Beitrag zu einem Firmenwagen, um (tageweise) Ausflüge mit den Kindern zu ermöglichen.
Möchten auch Sie sich an der Aktion beteiligen, dann finden Sie alle Wünsche der großen und kleinen BewohnerInnen der AÖF-Frauenhäuser auf wunschzettel.aoef.at gesammelt, sowahl nach Wünschen sortiert als auch nach Region und Frauenhäusern.
Sachspenden oder Bargeld an einzelne BewohnerInnen, an eines oder alle 15 AÖF-Frauenhäuser
- Wollen Sie BewohnerInnen eines bestimmten AÖF-Frauenhauses Wünsche erfüllen? Dann suchen Sie das Frauenhaus Ihrer Wahl bitte unter Wunschlisten und Kontaktdaten.
- Wollen Sie ein einzelnes Frauenhaus mit einer Geldspende unterstützen, finden Sie die Kontaktdaten ebenfalls unter Wunschlisten und Kontaktdaten.
- Wollen Sie alle Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) gemeinsam unterstützen, dann folgen Sie bitte diesem Link.
RückfragehinweisGabriele Ertl, Tel: +43 (0) 1/544 08 20,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Fotos zur freien Verwendung unter Foto © Verein AÖF
Wunsch-Zitate
- „Wünsche sind die beachtlichsten Brückenbauer und die mutigsten Begeher.“ (Zitat Elfriede Hablé)
- „Wünsche sind dein Lebenszeichen“ (Buchtitel). (Zitat Elfriede Hablé)
- „Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“ (Zitat Epikur von Samos)
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