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15 Jahre Frauenhaus Burgenland

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Herzliche Gratulation zum Jubiläum 15 Jahre Frauenhaus Burgenland! Dieses Jahr feiert das Frauenhaus Burgenland sein 15jähriges Bestehen. Als letztes der 15 autonomen Frauenhäuser wurde es 2004 gegründet – damit bekam auch...

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Frauenhelpline-Spot auf y-doc Wartezimmer-TV

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Der neueste Info-Spot der Frauenhelpline 0800 222 555 „Keine Ausreden bei Gewalt“, der 2017 durch die Agentur gantnerundenzi realisiert und im Vorjahr mit dem Preis für besten Fundraising-Spot des Jahres...

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20 Jahre Frauenhaus Innviertel

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Herzliche Gratulation zum Jubiläum 20 Jahre Frauenhaus Innviertel! Dieses Jahr feiert das Frauenhaus Innviertel (gegründet 1999) sein 20jähriges Bestehen. Stolz können die Mitarbeiterinnen auf 20 Jahre Engagement zurückblicken, in denen sie...

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Pressekonferenz am 18. Juni 2019: Was wir von der neuen Regierung erwarten

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Armutskonferenz - gemeinsame Pressekonferenz Sukzessive ernstzunehmende Umsetzung einer echten Gleichstellungspolitik, einer wirksamen Gewaltprävention sowie eine starke Investition in die soziale Sicherheit von Frauen und Kindern.   Die Dachorganisation AÖF und die Autonomen Österreichischen...

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Film „Unsichtbare Gewalt an älteren Frauen“ (Schrittweise - Folge 4)

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Sozialministerium setzt weitere Maßnahmen gegen Gewalt an älteren MenschenAnlässlich des "Internationalen Tages gegen Gewalt an älteren Menschen" (World Elder Abuse Awareness Day) am 15. Juni stellte das Sozialministerium eine weitere...

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PA 02.08.2019: Gewalt im häuslichen und öffentlichen Bereich wirkungsvoll verhindern!

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Pressemitteilung

Gewalt im häuslichen und öffentlichen Bereich wirkungsvoll verhindern!

Gewaltschutzexpertinnen rufen anlässlich des schrecklichen Mordes an einem 8-jährigen Buben am Frankfurter Hauptbahnhof die österreichische Regierung dazu auf, in allen Bundesländern umgehend Multi-institutionelle Kommissionen zur Prävention von Gewalt im häuslichen und öffentlichen Bereich einzurichten.

Wien, 2.8.2019. Mit großer Bestürzung und Trauer verfolgen wir die schrecklichen Gewalttaten und den Mord an dem 8-jährigen Buben am Frankfurter Bahnhof. Unser tiefes Beileid gilt der Mutter und der Familie der Betroffenen. Vorgestern wurde bekannt, dass es einen Hintergrund von häuslicher Gewalt gibt. Erst vorige Woche hatte der Täter seine Familie und eine Nachbarin eingesperrt und mit dem Messer bedroht. Wie die Züricher Polizei vorgestern bei der Pressekonferenz bekannt gab, sei die Öffentlichkeit nicht gewarnt worden, weil man keine Gefahr für die Allgemeinheit gesehen hätte.

Als langjährige Gewaltschutzexpertinnen sind wir darüber sehr bestürzt, denn „Gewalttaten werden immer noch unterschätzt und verharmlost, auch in Österreich, speziell wenn sie im häuslichen Bereich verübt werden“, so Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle. „Es wird auch immer wieder übersehen, dass viele Täter, die im häuslichen Bereich Gewalt ausüben auch allgemein aggressiv sind und für Personen im Umfeld und in der Öffentlichkeit eine Gefahr darstellen. Dies zeigen die Erfahrungen der Gewaltschutzeinrichtungen.“

„Gewalttätiges Verhalten – ob durch eine psychische Erkrankung verursacht oder nicht – verschwindet nicht einfach, Gewalt schlägt zu und wir wissen nie genau wann und wo, daher ist größte Wachsamkeit geboten“, warnt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser.

Als Gewaltschutzexpertinnen der Wiener Interventionsstelle und des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser rufen wir die österreichische Bundesregierung dringend auf, in allen Bundesländern Multi-institutionelle Kommissionen zur Prävention von Gewalt einzurichten, die sich in Akutfällen rasch damit beschäftigen, Gewalttäter zu stoppen. Und zwar nicht erst dann, wenn Gewalt eskaliert ist, sondern im Vorfeld. Dies ist notwendig um Menschen zu schützen und Menschenleben zu retten.

Opferschutzeinrichtungen wie die Wiener Interventionsstelle und die autonomen Frauenhäuser können allgemein und im Einzelfall wichtige Hinweise geben, doch müssen sie von den Behörden auch gehört werden. Setzen wir uns gemeinsam und verstärkt dafür ein, jede Form der Gewalt zu verhindern, im privaten wie im öffentlichen Bereich!


Kontakte:

Rosa Logar, MA
Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 0664 311 94 58
www.interventionsstelle-wien.at

 
AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Mag.a Maria Rösslhumer
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0664 793 07 89
www.aoef.at

 

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Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555, rund um die Uhr, anonym, kostenlos und mehrsprachig: www.frauenhelpline.at
Kinderwebsite: www.gewalt-ist-nie-ok.at
Onlineberatung für Mädchen und Frauen im Helpchat: www.haltdergewalt.at

 

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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