
Presseaviso
Einladung zur Online-Pressekonferenz:
31. Femizid! Dringend gesellschaftlicher Klimawandel notwendig
StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt kann flächendeckend dazu beitragen.
Wir zählen in Österreich den 31. Femizid in diesem Jahr. Diese erschütternde Bilanz macht die Notwendigkeit von StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt noch viel deutlicher. Seit drei Jahren setzt StoP auf eine engagierte Nachbarschaftsarbeit, um (häusliche) Gewalt an Frauen* und Kindern, Partnergewalt, sowie Femizide zu verhindern. Das Gewaltpräventionsprojekt gibt es mittlerweile bereits an 15 Standorten in Österreich. Ziel ist es, StoP in jeder Stadt, jeder Gemeinde und in jedem Bezirk Österreichs zu verwirklichen, denn je mehr Gemeinwesenarbeit gegen Männergewalt an Frauen* umgesetzt wird, desto eher kann ein „gesellschaftlicher Klimawandel“ erzeugt werden.
Wir dürfen zur Online-Pressekonferenz am Mittwoch, 22. Dezember 2021 um 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr via Zoom einladen.
StoP-Rückblick und -Ausblick drei Jahre nach der Etablierung von StoP in Wien Margareten und sechs Monate nach der österreichweiten Ausrollung, gemeinsam mit:
- Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser und Gesamtkoordinatorin von StoP Österreich
- Mag.a Gabi Plattner, Geschäftsführerin Frauenhaus Tirol und Projektkoordinatorin von StoP Innsbruck
- Mag.a Nikola Furtenbach, ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg, Projektkoordination von StoP Vorarlberg
- Clara Bauer, BA, Projektkoordinatorin StoP Favoriten
- MMag.a Claudia Horvath-Griemann MAS, Verein Frauen für Frauen Burgenland, Projektkoordinatorin StoP Oberwart
Über StoP
StoP ist mehr als eine einmalige Bewusstseinskampagne. StoP ist ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gesamtpaket in der Gewaltprävention, bei der alle Menschen, insbesondere Nachbar*innen eingeladen und befähigt werden, sich aktiv gegen häusliche Gewalt an Frauen* und Kindern zu engagieren. StoP zeigt auf, was jede*r tun kann und sagen kann, um häuslicher Gewalt, Partnergewalt und Femiziden ein Ende zu setzen!
StoP©-Konzept
Das Konzept von „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ wurde von Frau Prof.in Sabine Stövesand von der HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit, Alexander Straße 1, 20099 Hamburg entwickelt und ist ein urherberrechtlich geschütztes Konzept.
Link zur Online-Pressekonferenz:
https://us02web.zoom.us/j/89500430725?pwd=dExPeEZYMm9BK3RudmpBTkFlblAwQT09
Meeting-ID: 895 0043 0725
Kenncode: 628121
Kontakt:
Mag.a Maria Rösslhumer
Gesamtkoordination StoP Österreich
Tel.: 0664-793 07 89
www.stop-partnergewalt.at, www.aoef.at, www.frauenhelpline.at
Frauenhelpline: 0800 222 555
Unterstützt vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.


Presseinformation
ORF zeigt den preisgekrönten Spielfilm „Der Taucher“ von Günter Schwaiger im Zuge der UN-Kampagne gegen Gewalt an Frauen
Wien, 1.12.2021. Anlässlich der 16-tägigen UN-Kampagne Orange the World: Stoppt Gewalt gegen Frauen zeigt der ORF am Mittwoch, 1.12. um 23:30 Uhr in ORF 1 erstmals den preisgekrönten Spielfilm „Der Taucher“ (Regie: Günter Schwaiger).
In den Hauptrollen des Spielfilmdebüts des bekannten Dokumentarfilmers Günter Schwaiger spielen u.a. Franziska Weisz (Tatort) und Julia Franz Richter.
„Der Taucher“ wurde auf dem österreichischen Filmfestival Diagonale 2020 mit dem Preis für die beste Schauspielerin ausgezeichnet (Julia Franz Richter) und war auch für den österreichischen Filmpreis nominiert. Der Film wird von unterschiedlichen Gewaltschutzorganisationen, u.a. dem AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und im Rahmen des Projekts StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt unterstützt und empfohlen.
„Gewalt gegen Frauen ist eine Tatsache: Jede fünfte Frau – also 20 Prozent der Frauen – ist ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Im Jahr 2021 wurden bereits 30 Frauen, in den meisten Fällen von ihrem (Ex-)Partner, ermordet. Patriarchales Anspruchsdenken und das Nicht-Umgehen-Können mit Konflikten ist auch inmitten unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch weit verbreitet. Filme wie Der Taucher tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein gegenüber Gewalt an Frauen zu stärken“, so Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Synopsis: Der Film erzählt die berührende Geschichte der Wienerin Irene (Franziska Weisz) und ihrer Tochter Lena (Julia Franz Richter), die sich auf der idyllischen Insel Ibiza erfolgreich gegen Paul (Alex Brendemühl), den gewalttätigen Ex-Partner der Mutter, zur Wehr setzen. Auch dessen Sohn Robert (Dominic Marcus Singer) wird in die Ereignisse tief verwickelt.
Link zum Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=kl8d549LQTI
Info zum Film und Günter Schwaiger:
https://dimdimfilm.com/project/der-taucher/?lang=de
UN-Kampagne „Orange the World“, 25.11. bis 10.12.2021:
https://www.unwomen.at/unserearbeit/kampagnen/orange-the-world/orange-the-world-2020/
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, https://www.aoef.at
Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555, http://frauenhelpline.at
StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt, https://stop-partnergewalt.at/
Anbei Presseheft und Pressezitate zum Film.
Kontakt Presse: Ines Kratzmüller,
Kontakt Günter Schwaiger:
Kontakt Presse Verein AÖF: Eva Zenz,

Presseaviso
„(K)Ein Täter sein: Wie durchbricht man den Kreislauf der Gewalt?"
25. November: Online-Auftaktveranstaltung zur Ringvorlesung „EineR von fünf“
Wien, 23.11.2021. Laut einer Erhebung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aus dem Jahr 20141 ist jede fünfte Frau ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Um der Tabuisierung und Verharmlosung aktiv entgegenzuwirken, veranstaltet das Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien in Zusammenarbeit mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und der Volksanwaltschaft einmal im Jahr die interdisziplinäre Ringvorlesung „Eine von fünf“. Diese findet jedes Jahr im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (25. November bis 10 Dezember) statt.
Im Fokus der diesjährigen Ringvorlesung „EineR von fünf“ stehen die Täter – Männer, die Gewalt gegen Frauen und Kinder ausüben – und dabei im Besonderen die opferschutzorientierte Täterarbeit. Der Verein AÖF, das Zentrum für Gerichtsmedizin und die Volksanwaltschaft laden am 25. November 2021 um 18 Uhr zur Auftaktveranstaltung, die auch dieses Jahr wieder ausschließlich online stattfinden wird.
Donnerstag, 25. November, 18 bis 20 Uhr
Livestream: https://volksanwaltschaft.gv.at/
Programm:
Eröffnung durch Volksanwalt Bernhard Achitz
Einleitung von Andrea Berzlanovich (Lehrveranstaltungsleiterin, Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien)
Impulsreferat von Peter Wanke (Systemischer Psychotherapeut, Sozialpädagoge, Verein Limes)
Podiumsdiskussion mit
• Maria Rösslhumer (AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, Mitveranstalterin der Ringvorlesung)
• Barbara Steiner (Verein JURISTINNEN)
• Liane Lagerstorfer-Locker (Lehrerin in Pension)
• Vivien Kabar (Künstlerin)
• Romeo Bissuti (Verein Männerberatung Wien)
Moderation: Miriam Labus (ORF)
Einige wenige MedienvertreterInnen können auch zur Veranstaltung in der Volksanwaltschaft kommen. Anmeldung unter
Die 12. Interdisziplinäre Ringvorlesung „EineR von fünf – Opferschutzorientierte Täterarbeit bei Gewalt an Frauen und Kindern“ wird vom 29.11.-14.12.2021 an der Medizinischen Universität Wien abgehalten. Nähere Informationen unter https://www.aoef.at/index.php/aktuelle/ringvorlesung-eine-von-fuenf/.
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1 Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA), 2014. Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung: https://fra.europa.eu/de/publication/2014/gewalt-gegen-frauen-eine-eu-weite-erhebung-ergebnisse-auf-einen-blick
Rückfragen und Kontakt:
Mag.a Maria Rösslhumer
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Tel. 0664-793 07 89
www.aoef.at

Pressemitteilung
18,4 Millionen Euro für Frauen und Gleichstellung – ein Budget, das zufriedenstimmt?
Wien, 11.11.2021. Gespannt hat die Allianz GewaltFREI leben den gestrigen Mittwoch erwartet, an dem im Parlament das Budget für Frauen und Gleichstellung diskutiert wurde. Die Veranschlagung von 18,4 Millionen Euro lässt die Frauenministerin Susanne Raab geradezu triumphieren, wurde das Budget im Frauenressort in Raabs bisheriger Amtszeit von etwa 10 auf nun circa 18 Millionen Euro aufgestockt.
Die Mitglieder der Allianz GewaltFREI leben sehen die Erhöhung zwar als wichtigen Schritt, doch angesichts der Tatsache, dass im heurigen Jahr bereits 24 Frauen von ihren (Ex-)Partnern ermordet, und weit über 40 Frauen beinahe getötet wurden, sehen wir uns gezwungen, erneut auf unsere Forderung hinzuweisen, die Istanbul-Konvention, die Österreich schon im Jahr 2013 ratifiziert hat, endlich umfassend umzusetzen.
Nur 0,02 % des Gesamtjahresbudgets für Opferschutzeinrichtungen
18,4 Millionen Euro für 2022 scheinen auf den ersten Blick nicht wenig, doch wenn wir uns vor Augen führen, dass diese Summe gerade einmal 0,02 % des Gesamtjahresbudgets ausmacht, hält sich die Begeisterung auf Seiten von Frauen- und Opferschutzeinrichtungen zwangsläufig in Grenzen.
Der gefährlichste Ort für Frauen ist das eigene Zuhause und was nützt ein Budget von 2,7 Milliarden Euro für die Landesverteidigung, wenn der Feind im eigenen Bett liegt? Anlässlich der aktuellen Budgetverhandlungen erinnern wir daher an unsere Forderung nach einer Erhöhung des Budgets auf 228 Millionen Euro jährlich plus 3.000 zusätzliche Vollzeitarbeitsstellen für Gewaltprävention.
Lohnschere und ökonomische Abhängigkeiten begünstigen Gewalt
Auch die Lohnschere zwischen Frauen und Männern klafft in Österreich nach wie vor gewaltig auseinander – der Equal Pay Day fiel heuer auf den 25. Oktober 2021. Seit diesem Tag arbeiten Frauen bis zum Jahresende gratis und ökonomische Abhängigkeiten begünstigen zwangsläufig Gewaltbeziehungen. Durch die Senkung der KÖST im Zuge der Steuerreform von 25 % auf 23 % werden die größten Unternehmen des Landes entlastet. Diese Steuereinnahmen könnten in vielen Bereichen gut investiert werden und würden die von der Allianz GewaltFREI leben geforderten 228 Millionen Euro problemlos finanzieren.
Das anberaumte Budget für Frauen und Gleichstellung beläuft sich auf etwa vier Euro pro Frau und Mädchen in Österreich – in Wien reicht dies in etwa für eine Hin- und Rückfahrt ins Frauenhaus. Seit Jahren bleibt zudem unser Hilfeschrei nach einem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen ungehört, eine Tatsache, die aus Frauen- und Opferschutzsicht das Zufriedenheitsgefühl der Frauenministerin nicht nachvollziehbar macht.
Link zur Allianz-Budgetkampagne auf Facebook: https://www.facebook.com/gewaltfreileben
Rückfragen und Kontakt:
Mag.a Maria Rösslhumer
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Tel. 0664-793 07 89
www.aoef.at
Klaudia Frieben
Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings
Tel. 0664-6145800
www.frauenring.at

„Cuvée Charité“ – ein Charity-Projekt zur Gewaltprävention
Neues Charity-Projekt von zwölf Winzerinnen aus der Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und dem Burgenland unterstützt AÖF-Gewaltpräventionsworkshops für Kinder und Jugendliche
Wien, 10.11.2021. Die drei Winzerinnengruppierungen Die Weinblüten, Frauenzimmer und VIN² de Femme, bestehend aus insgesamt zwölf Winzerinnen aus vier unterschiedlichen Bundesländern, haben sich für das Projekt „Cuvée Charité“ zusammengetan, um mit dem Reinerlös den Verein AÖF - Autonome Österreichische Frauenhäuser bei der Durchführung von Gewaltpräventionsworkshops für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Dafür wurden Weinpakete zusammengestellt: Einmal ein 12er-Weinpaket, wo jede der teilnehmenden Winzerinnen mit einem Wein vertreten ist und zudem ein 3er-Weinpaket, wo jede der drei Winzerinnengruppierungen einen Wein bzw. Sekt beigesteuert hat.
Bestellt werden können die Genusspakete hier:
www.cuvee-charite.at bzw. unter der Mailadresse
„Wir haben als Winzerinnen das Privileg unser Leben eigenverantwortlich und unabhängig zu gestalten. Diese selbstbestimmte Lebensweise muss allen Frauen ermöglicht werden.“ (Weinblüten-Winzerin Sigrid Sorger)
„Die Zusammenarbeit mit den anderen Winzerinnenkooperationen hat außerordentlich Spaß gemacht und war sehr inspirierend. Nun freuen wir uns darauf unser gemeinsames Projekt endlich präsentieren zu dürfen.“ (Frauenzimmer-Winzerin Viktoria Preiß)
„Es ist für mich eine große Ehre ein Teil dieses Projektes sein zu dürfen! Mit unserem gemeinsamen Projekt möchten wir Gutes tun und es freut mich sehr, dass ich mit meinem Wein einen Teil dazu beitragen kann.“ (Vin² de Femme-Winzerin Sabine David)
Der Auftakt für das Projekt erfolgte am 5.11.2021 im Zuge einer Präsentation in der Vinothek Vinodea in Wien.
Wenn Kinder und Jugendliche häusliche Gewalt miterleben müssen, fühlen sie sich in der Situation oft allein gelassen. In den durch den Verein AÖF organisierten Workshops werden Kinder und Jugendliche darüber informiert, welche Ursachen, Formen und Auswirkungen Gewalt in der Familie haben kann und welche Hilfseinrichtungen und Hilfsangebote es gibt. Ziel ist die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, damit sie sich selbst Hilfe suchen bzw. betroffene FreundInnen oder Gleichaltrige unterstützen können.
„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Erlös dieser Aktion viele Kinder und Jugendliche profitieren, indem sie an Gewaltpräventionsworkshops des Verein AÖF teilnehmen werden können. Im Namen des Vereins AÖF und aller gewaltbetroffenen Frauen und Kinder bedanke ich mich sehr herzlich bei den Winzerinnen für die Unterstützung“, so AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer.
Die Winzerinnen im Projekt Cuvée Charité sind:
Die Weinblüten: Claudia Fischer-Gangl, Anne Hütter-Grießbacher, Beatrix Lamprecht, Kathrin Seidl, Sigrid Sorger, Bettina Tomaschitz
Frauenzimmer: Victoria Kugler, Viktoria Preiß, Michaela Riedmüller, Sabrina Veigel
VIN² de Femme: Sabine David, Martina Lippitz
Pressebilder auf Presse | Cuvée Charité (www.cuvee-charite.at)
Rückfragen & Kontakt:
Mag. Andrea Pock
Tel. 0664-1444961
www.cuvee-charite.at
Mag.a Maria Rösslhumer
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Tel. 0664-793 07 89
www.aoef.at
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