Mordfälle

Frauenmorde und Mordversuche 2020 laut Medienberichten

Die Morde an Frauen in Österreich stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an – seit 2014 haben sich die Morde an Frauen verdoppelt.

 Datum         Morde                     Mordversuche / Schwere Gewalt

 12.10.

2020 

 19  22

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Von Wendehalsigkeit und Opportunismus

Datum (Beginn): Mittwoch, 30. November 2016
Datum (Ende): Mittwoch, 30. November 2016
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: Uhr

 

 

     

Von Wendehalsigkeit und Opportunismus

Eine Gender Talk über Gewaltdiskurse und Sexismusdebatte

Vortragende*: Dr.in phil. Birgit Wolf, Gender- und Anti-Gewaltforschung,  freie Sozial- und Medienwissenschaflterin,
Mitarbeiterin der Johanniter Flüchtlingshilfe, Vorstandsfrau im AÖF,
Mitglied im European Network on Gender and Violence.
Blog: genderview.wordpress.com; twitter: @birgitwolf

Das Jahr 2015 war von heftigen Diskussionen und intensiver medialer Auseinandersetzung mit dem Thema Sexismus und sexualisierter Gewalt gegen Frauen gekennzeichnet. Die abfällig als „Po-Grapsch“ Paragraph bezeichnete Reform des Strafrechts löste heftige Debatten und Widerstand gegen die Reform aus.  Ganz anders das Jahr 2016, insbesondere seit jener Silvesternacht in Köln. Das "Othering" und "Kulturalisieren" von Gewalt erlebt seither eine neue Hochsaison, miteingeschlossen die vermeintliche  Enttabuisierung  des fehlenden, dringend notwendigen Schutzes von Frauen und Mädchen vor sexuellen Übergriffen. Gleichzeitig werden männliche Asylwerber als „Hormonbomben“ bezeichnet, und eine ganze soziale Gruppe jene der „islamischen“ männlichen Geflüchteten gebasht.
Strukturelle Gewalt „ist in das System eingebaut und äußert sich in ungleichen Machtverhältnissen“, so der Friedensforscher Johan Galtung 1975. Diese Macharrangements können durch verschiedene medial vermittelte Diskurslinien aufgebrochen oder erhärtet werden, Sexismen und Rassismen erfahren durch bestimmte Diskurse Aufwind oder Aufklärung. Strukturelle, in Mediendiskursen insbesondere diskursive und symbolische Gewalt, kumulieren, wenn es um Geschlecht, Kultur, Religion und Herkunft geht.
Geschlechtsbasierte Gewalt wird in Bezug auf weiße westliche Täter gerne bagatellisiert, geht es aber um nicht-westliche, nicht-weiße Täter, so ist eine politische, rassistische Instrumentalisierung beobachtbar.

Eine exemplarische Betrachtung einzelner Diskurslinien und Gewaltdeutungen.

 

Ort:  Depot, Breitegasse 3, 1070

Zeit: Mittwoch 30. November 2016 von 19:00

Kosten: kostenlos

Anmeldung: nicht erforderlich

Veranstaltet von: White Ribbon Österreich

weitere Informationen finden Sie unter http://www.whiteribbon.at/

 

 


Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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