• Warning: Undefined property: stdClass::$imglink in /homepages/46/d480442741/htdocs/aoefjomm5/modules/mod_uk_slideshow/tmpl/default.php on line 60

    Klappe auf! 2010

    Klappe auf!

    Das Videoprojekt „Klappe auf!“ ist eine Aktion im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ 2010. Es wird getragen von CARE Österreich, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung Österreichs – Aktion Familienfasttag, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen / Birlikte Ögrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, ÖBV – Via Campesina Austria  sowie WIDE – Netzwerk Women in Development Europe.

     

    Der AÖF-Klipp, "Manche glauben..."

    Manche glauben aus einer Gewaltbeziehung gibt es keinen Ausweg.

    Obwohl das allgemeine Bewusstsein für häusliche Gewalt gegen Frauen in Österreich in den letzten Jahren gestiegen ist, herrscht nach wie vor eine gravierende Ahnungslosigkeit über mögliche Auswege aus einer Gewaltbeziehung.

    Bereits 2009 waren während der 16 Tage gegen Gewalt auf www.dieStandard.at sechs verschiedene Video-Clips zum Thema Gewalt an Frauen auf der Internetseite abrufbar. Heuer werden insgesamt acht Beiträge auf www.dieStandard.at vom 25. November bis 10. Dezember informieren, aufrütteln und nachdenklich stimmen.

    Die AÖF beteiligen sich heuer mit dem Video-Clip "Manche glauben..."
    welches mit freundlicher Unterstützung durch Andrea Eckert, Tonstudio Blautöne und Polio Brezina von Katja Schröckenstein produziert wurde.

    In Österreich ist jede fünfte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner betroffen. Gewalt ist kein Problem einzelner Gruppen von Frauen sondern kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Auch wenn die meisten Österreicher und Österreicherinnen bereits von häuslicher Gewalt gegen Frauen gehört haben (97 Prozent gemäß Eurobarometer Umfrage 2010), wissen jedoch nur wenige über die gesetzliche Lage oder Beratungseinrichtungen bescheid. Diese Lücken im Wissen über die rechtlichen Möglichkeiten kann eine Gewaltbeziehung unnötig verlängern. Die Entscheidung aus einer Gewaltbeziehung auszusteigen ist nicht einfach. Viele Frauen fürchten den Beginn eines Lebens als Alleinerzieherinnen weil sie sich nicht vorstellen können, ein vom Partner unabhängiges selbstbestimmtes Leben zu führen.

    Anonyme und kostenlose Beratung ist ein erster wichtiger Schritt aus der Gewaltspirale und der Anruf bei der Frauenhelpline 0800/222 555 hilft Betroffenen Auswege aus ihrer persönlichen Notsituation zu finden.
    Die Frauenhelpline 0800/222 555 ist eine kostenlose telefonische Beratungseinrichtung für alle Opfer von familiärer Gewalt, insbesondere Frauen und Migrantinnen, Kinder und Jugendliche. Die telefonischen Betreuung umfasst Erst- und Krisenberatung inklusive rechtliche Beratung. Hilfesuchende werden auf dem Weg aus dem Kreislauf der Gewalt unterstützt und begleitet. Die Frauenhelpline ist rund um die Uhr besetzt von 0 – 24 Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar, auch an Feiertagen, am Wochenende und in der Nacht. Im Jahr 2009 hat die Frauenhelpline 7.500 Beratungsgespräche geführt (davon 6.010 Frauen und Mädchen) und damit zahlreichen Frauen in Gewaltsituationen geholfen. Die Frauenhelpline bietet zu bestimmten Zeiten neben der deutschsprachigen auch fremdsprachige Beratungen auf Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch und Türkisch an.

    Link:
    Autonome Österreichische Frauenhäuser

    Frauenhelpline:
    0800/222 555

    Unterstützung für Kinder und Jugendliche:
    Hilfe für Mädchen und Buben gibt es in den österreichischen Frauenhäusern - dort ist jedes Kind mit seiner Mutter willkommen - sowie in Kinderschutzzentren und anderen Hilfseinrichtungen für Kinder. Mehr Informationen über Hilfe bei Gewalt auf der Homepage Autonome Österreichische Frauenhäuser. Telefonische Unterstützung gibt es bei Rat auf Draht unter der österreichweiten Telefonnummer 147

    Kindernotruf:
    0800/567 567

    Projektinformation:

    Vor- und Abspann: Doris Mayer
    Schnitt und Produktion: Katja Schröckenstein

    Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der MA 57- Frauenabteilung der Stadt Wien, des Bundeskanzleramts Österreich/ Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit realisiert.

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 17.04.2026  Weitere Infos

    • 7

      Femizide

    • 27

      Schwere Gewalt

      News:

      StoP-Lauf in Wien-Simmering: Sei dabei beim Lauf gegen Partnergewalt am 23.04.20…

        Am 23. April gehen wir gemeinsam auf die Straße. Laufe oder radle mit uns 3 km durch Simmering und setze ein Zeichen gegen Partnergewalt!Unser Lauf ist kein Wettbewerb, sondern ein Miteinander Das heißt: Wir achten aufeinander und warten auch zusammen...

      Weiterlesen

      MARVOW 2.0 stärkt Gewaltschutz für ältere Frauen – Einladung zum Online-Abschlus…

        MARVOW 2.0 stärkt Gewaltschutz für ältere Frauen – Einladung zum Online-Abschlussevent am 23. März 2026 Das europäische Projekt MARVOW 2.0 zeigt in seiner Abschlussveranstaltung, wie Schutz und Unterstützung für ältere Frauen...

      Weiterlesen

      Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 erreicht mehr Frauen

      Bild: AÖF/Lydia Mantler Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 erreicht mehr Frauen   Die Frauenhelpline verzeichnet einen kontinuierlichen Anstieg an Beratungen, der Bedarf bleibt weiterhin hoch. Immer mehr Frauen nutzen das kostenlose und...

      Weiterlesen

      Der AÖF zum 8. März 2026

      Der AÖF zum 8. März 2026 Am 8. März, dem Internationalen Frauentag und feministischen Kampftag, machen wir auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Trotz wichtiger Fortschritte ist der Schutz vor...

      Weiterlesen

      PA 26.02.2026: Man(n) kümmert sich – nicht nur zum Equal Care Day!

      Man(n) kümmert sich – nicht nur zum Equal Care Day! Presseinformation Man(n) kümmert sich – nicht nur zum Equal Care Day! Babytragen an Männer-Statuen: Anlässlich des internationalen Equal Care Day 2026 macht die...

      Weiterlesen