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    Eine von fünf: Schritt für Schritt aus der Gewalt 2024/25

    Unter dem Titel "Eine von fünf" organisiert der Verein AÖF im Wintersemester als Beitrag zur internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen" seit mehreren Jahren die interdisziplinäre Ringvorlesung "Eine von fünf". Seit 2010 wird "Eine von fünf" in Kooperation mit dem Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien unter der Leitung von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich abgehalten. Seit 2016 ist auch die Volksanwaltschaft Kooperationspartnerin. "Eine von fünf" greift jedes Jahr einen neuen Schwerpunkt rund um das Thema häusliche bzw. geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen auf.

    Ring VO Plakat Coverbild

    15. Interdisziplinäre Ringvorlesung an der Medizinischen Universität Wien
    "Eine von fünf: Schritt für Schritt aus der Gewalt"
    während der Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“

    Vorlesungen: 25.11., 26.11., 3.12., 5.12., 6.12., 9.12. und 10.12.2023, jeweils von 16 bis 19 Uhr s.t., im Teaching Center der Medizinischen Universität Wien

    Schriftliche Online-Prüfung: erfolgt im Zeitraum vom 16.12. bis zum 20.12.2024 (Deadline: 24:00 Uhr)

     

    Der Termin der Ringvorlesung im Herbst ist bewusst gewählt: Vom 25.11. bis 10.12. wird jährlich in 90 Ländern die vom US-amerikanischen Center for Women‘s Global Leadership 1991 initiierte Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen durchgeführt.

    Lehrveranstaltungsleitung: ao. Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich, Zentrum für Gerichtsmedizin, MedUni Wien, gemeinsam mit dem Verein AÖF - Autonome Österreichische Frauenhäuser und der Volksanwaltschaft
    LV-Nr.: 304.000 (MedUni Wien) und 240107 (Uni Wien)

    Vorlesungsprogramm: Download (PDF)

    Anmeldung:
    Die Anmeldung erfolgt über das Med.Campus-System. Studierende der Medizin und Zahnmedizin können sich direkt online anmelden während sich Studierende anderer Fakultäten zuerst als MitbelegerInnen in der Studien- und Prüfungsabteilung registrieren und sich danach für die Lehrveranstaltung einschreiben müssen. Bei Fragen schicken Sie bitte ein E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

    Lehrveranstaltungsinhalte: 

    Wenn Opfer häuslicher Gewalt medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, geben sie aus Scham und/oder Angst nicht immer die Ursachen für ihre Verletzungen und Beschwerden an. Deshalb sind die richtige Interpretation vorliegender Verletzungsmuster bzw. das Erkennen der Gewalt als Auslöser bestehender Krankheitssymptome nicht nur für die fachgerechte Versorgung der Betroffenen ausschlaggebend, sondern ebenso für die (Sekundär-)Prävention weiterer Misshandlungen.

    Häufig kann die Gewaltspirale durch die ärztliche Intervention nachhaltig unterbrochen werden, indem die Patient:innen nach erfolgter Behandlung und ausführlicher Dokumentation ihrer Verletzungen an entsprechende Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen vermittelt werden. Die erforderlichen Kenntnisse für eine solche bedürfnisentsprechende Versorgung, Beratung und dem qualifizierten Weiterverweis werden in der Ringvorlesung Eine von fünf konkretisiert. Zudem werden unterschiedliche Maßnahmen zur Prävention und Interventionen von Gesundheitsfachkräften, Mitarbeiter*innen verschiedener Beratungsstellen gegen Gewalt und der Volksanwaltschaft vorgestellt. 

    In der bereits 15. Ringvorlesung mit dem Titel Schritt für Schritt aus der Gewalt werden an insgesamt sieben Vorlesungstagen die einzelnen Schritte einer betroffenen Ehefrau und Mutter von zwei Kindern auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben durch Vortragende verschiedener Professionen erörtert (detailliertes Programm folgt in Kürze). 

     

    Ziele: Die Vorlesungsreihe will Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen dafür gewinnen, sich im Hinblick auf ihre zukünftige berufliche Praxis sowie im wissenschaftlichen Kontext mit der Gewaltthematik und den für die Betroffenen daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen intensiv zu befassen.

    Bewusstseinskampagne: Um ein Zeichen gegen häusliche Gewalt zu setzen, soll nicht nur in der Lehrveranstaltung für das Thema der häuslichen Gewalt sensibilisiert werden, sondern auch über diese hinaus. Deshalb werden die LV-TeilnehmerInnen sowie alle anderen Interessierten herzlichst eingeladen, ihre eigenen Assoziationen und Überlegungen zu Gewalt auf die "Eine von fünf“-Karte" zu schreiben. Die ausgefüllte Karte kann entweder eingescannt oder gemeinsam auf einem Foto von sich samt der Einverständniserklärung weitergeleitet werden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Die Statements werden während der Ringvorlesung präsentiert und auch auf Facebook unter  www.facebook.com/EinevonFuenf erscheinen.

    Vorlesungsunterlagen: Die Vorlesungsinhalte werden von den einzelnen Referentinnen und Referenten dankenswerter Weise in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt und zeitnah nach den abgehaltenen Vorträgen abrufbar sein.

     

    Weitere Informationen auf der Website des Zentrums für Gerichtsmedizin, im Online-Vorlesungsverzeichnis der Medizinischen Universität Wien, im u:find-Vorlesungsverzeichnis der Uni Wien und auf der Facebook-Seite "Eine von fünf".

    Fotohinweis: Während der Lehrveranstaltung werden Fotoaufnahmen erstellt, die für die Öffentlichkeitsarbeit (auch in den sozialen Medien) und dauerhafte Dokumentation der Ringvorlesung „Eine von fünf“ genutzt werden. Diese Verarbeitung dient der Wahrung unseres berechtigten Interesses an Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation im Sinne von Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO. Gegen die Verarbeitung steht Ihnen in begründeten Fällen ein Widerspruchsrecht zu. Ferner haben Sie ein Recht auf eine unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten Daten sowie unter Umständen auch ein Recht auf Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung der Daten. Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls an die Lehrveranstaltungsleitung.

     

    Veranstaltet in Kooperation mit:

      

     

    Kontakt:
    AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
    Eva Zenz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Tel.: +43 (0) 660 90 60 611
    www.aoef.at

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 04.09.2026  Weitere Infos

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