
Fr, 21.09.2018 | 11:00 Uhr
Wiener Staatsoper | Gustav Mahler-Saal | 1010 Wien
Eintrittskarte: € 36, erhältlich an den Bundestheaterkassen bzw. unter www.wiener-staatsoper.at.
Am 21. September findet jährlich weltweit der Internationale Tag des Friedens statt. Gewaltfrei und in Frieden zu leben ist ein Menschenrecht. Das nimmt der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) im Kooperation mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe) zum Anlass für eine Veranstaltung mit Lesungen und Musik im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper. Ziel von HELLWACH ist es, einmal mehr auf das enorme Ausmaß an Gewalt an Frauen und Kindern und das Recht auf ein Leben in Frieden für alle Menschen aufmerksam zu machen. Außerdem wird 2018 das Jubiläum 40 Jahre Österreichische Frauenhausbewegung gefeiert.
Europaweit werden 62 Millionen Frauen ab dem 15. Lebensjahr Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt – in Österreich ist jede 5. Frau betroffen. 2013 hat Österreich die Istanbul-Konvention (Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen) ratifiziert. Jedoch gibt es nach wie vor gravierende Lücken und Defizite im Opferschutz. Eine signifikante Erhöhung der Mittel für Gleichstellung, Gewaltschutz und -prävention und opferschutzorientierten Täterarbeit in ganz Österreich würde die Situation von hochrisikogefährdeten Frauen und Kindern und deren Schutz vor wiederholter Gewalt wesentlich verbessern.
Vorläufiges Programm:
Moderation: Dr. Thomas Dänemark, Generalsekretär Freunde der Wiener Staatsoper
10.30 Uhr: Einlass: Publikumseingang Opernring/Herbert von Karajan-Platz
11.00 Uhr: Eröffnung durch Maria Rösslhumer, AÖF-Geschäftsführerin und Stephanie Futter-Orel, Geschäftsführerin von WAVE
Betroffene Frauen und Kinder kommen zu Wort – Lesung u.a. mit Maria Bill, Ursula Strauss, Cornelius Obonya (angefragt), Julia Stemberger (angefragt) und Manuel Rubey (angefragt)
12.15 Uhr: Pause
Musikalische Begleitung:
Thomas Lausmann (Pianist und Studienleiter, Staatsoper)
Ildikó Raimondi (Kammersängerin und Sopranistin, Staatsoper)
12.30 Uhr: Performance „Hinter der Fassade“
3 Frauen, 3 Lieben, 3 Geschichten. Ein bitteres Ende. Und: ein neuer Anfang. Es lesen Schauspielerinnen des Jungen Volkstheaters.
anschließend: Gesprächsrunde mit Maria Rösslhumer (Verein AÖF) und Constance Cauers (Junges Volkstheater).
Kontakt: Mag.a Eva Zenz,
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Bacherplatz 10/4, 1050 Wien
#Hellwach #StepUpWAVE #aoef #40JahreFrauenhäuser
Mit freundlicher Unterstützung von:

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HELLWACH – Matinee in der Wiener Staatsoper für ein Ende der Gewalt an Frauen und Kindern
Fr, 21.09.2018 | 11:00 Uhr
Wiener Staatsoper | Gustav Mahler-Saal | 1010 Wien
Eintrittskarte: € 36, erhältlich an den Bundestheaterkassen bzw. unter www.wiener-staatsoper.at.
Am 21. September findet jährlich weltweit der Internationale Tag des Friedens statt. Gewaltfrei und in Frieden zu leben ist ein Menschenrecht. Das nimmt der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) in Kooperation mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe) zum Anlass für eine Veranstaltung mit Lesungen und Musik im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper. Ziel von HELLWACH ist es, einmal mehr auf das enorme Ausmaß an Gewalt an Frauen und Kindern und das Recht auf ein Leben in Frieden für alle Menschen aufmerksam zu machen. Außerdem wird 2018 das Jubiläum 40 Jahre Österreichische Frauenhausbewegung gefeiert.
Europaweit werden 62 Millionen Frauen ab dem 15. Lebensjahr Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt – in Österreich ist jede 5. Frau betroffen. 2013 hat Österreich die Istanbul-Konvention (Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen) ratifiziert. Jedoch gibt es nach wie vor gravierende Lücken und Defizite im Opferschutz. Eine signifikante Erhöhung der Mittel für Gleichstellung, Gewaltschutz und -prävention und opferschutzorientierten Täterarbeit in ganz Österreich würde die Situation von hochrisikogefährdeten Frauen und Kindern und deren Schutz vor wiederholter Gewalt wesentlich verbessern.
Programm:
Moderation: Dr. Thomas Dänemark, Generalsekretär Freunde der Wiener Staatsoper
10.30 Uhr: Einlass: Publikumseingang Opernring/Herbert von Karajan-Platz
11.00 Uhr: Eröffnung durch Maria Rösslhumer, AÖF-Geschäftsführerin und Stephanie Futter-Orel, Geschäftsführerin von WAVE
Betroffene Frauen und Kinder kommen zu Wort – Lesung mit Maria Bill, Ursula Strauss, Gabriele Schuchter und Manuel Rubey
12.15 Uhr: Pause
12.30 Uhr: Musikalischer Beitrag:
Thomas Lausmann (Pianist und Studienleiter, Staatsoper)
Ildikó Raimondi (Kammersängerin und Sopranistin, Staatsoper)
- Alma Maria Schindler-Mahler: "Bei Dir ist es traut" (Rilke)
- Maria Theresia von Paradis: "Das Gärtnerliedchen aus dem Siegwart" (Johann Martin Miller)
- Leo Ascher: "Spiegellied"
- Richard Strauss: "Zueignung"
12.45 Uhr: Performance „Hinter der Fassade“
3 Frauen, 3 Lieben, 3 Geschichten. Ein bitteres Ende. Und: ein neuer Anfang. Es lesen Bettina Ernst (Junges Volkstheater), Birgit Stöger (Junges Volkstheater) und Zelal Kapcic (MUK).
anschließend: Gesprächsrunde mit Maria Rösslhumer (Verein AÖF) und Constance Cauers (Junges Volkstheater).
Kontakt: Mag.a Eva Zenz,
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Bacherplatz 10/4, 1050 Wien
#Hellwach #StepUpWAVE #aoef #40JahreFrauenhäuser
Mit freundlicher Unterstützung von:

Home Sweet Home
40 Jahre
Frauenhausbewegung in Österreich
Moderation
Julia Feldkircher di Feo
16.30
Einlass
17.00
Begrüßung
Christoph Takacs, Landesdirektor ORF Salzburg
Vertretung des Landes Salzburg
Doris Schmidauer, Frau des Herrn Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen
Eva Spießberger, Vertreterin des Frauenbüros der Stadt Salzburg
Ulrike Lunacek, ehem. Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Mitbegründerin des Tiroler Frauenhauses
Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF
17.30
Präsentation des Films
Home Sweet Home - 40 Jahre Frauenhausbewegung
Projekt-Auftakt von StoP am Wochenende vom 25.-26. Mai 2018 in Margareten – beim Festival: Kunst der Nachbarschaft: http://www.volkstheater.at/stueck/wien-5-tag-1/
Häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen, Partnergewalt kommt in allen sozialen Schichten und allen Kulturen vor und es ist ein weit verbreitetes Problem. Betroffene von häuslicher Gewalt und Partnergewalt sind überproportional Frauen und Kinder. Erfahrungen und zahlreiche Studien bestätigen, dass langjährige und wiederholte Gewalt krank macht. Viele gewaltbetroffene Frauen und Kinder leiden aufgrund von langjährigen und/oder schweren Gewalterfahrungen an psychosomatischen Belastungen und sogar an psychiatrischen Erkrankungen. Je früher jedoch betroffene Frauen und Kinder adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten, desto früher können Betroffene „heilen“ und ein Leben ohne Gewalt fortsetzen.
Mit dem Gemeinwesenorientierten Projekt Stadtteile ohne Partnergewalt (StoP) möchte der AÖF gute Nachbarschaften entwickeln, Gewalt und schwerere Gewalt verhindern bzw. gewaltfreie Beziehungen erreichen. Wir wollen Haltungen dahingehend ändern, dass sich Betroffene von
Weitere Beiträge …
- Artikel zur Ringvorlesung 2017: „Schritte aus der Gewalt“
- Verschoben: Buchpräsentation Ulrike Lunacek: „Frieden bauen heißt weit bauen“
- Aktion der Allianz Gewaltfrei leben: 21 mal so viel für Gewaltschutz!
- Frauenhausbewegung in Österreich – 40 Jahre „Erfolgsstory“ als Dokumentarfilm
- Interdisziplinäre Ring-VO: Sexuelle Gewalt – von der ‚Moderne‘ zur Gegenwart







