Ökonomische Absicherung ist Grundvoraussetzung für den Weg aus einer Gewaltbeziehung
Derzeit leitet die Armutskonferenz die Initiative #abersicher für eine bessere Mindestsicherung mit weniger Armut. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF unterstützt als Mitgliedsorganisation der Armutskonferenz die Initiative. Denn die ökonomische Absicherung ist eine Grundvoraussetzung für den Weg aus einer Gewaltbeziehung. Armut ist nicht geschlechtsunabhängig: Alleinerziehende sind die am häufigsten von Armut betroffene Gruppe in Österreich – rund 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Aber auch für ältere Frauen mit geringer oder fehlender Pension wäre eine Trennung vom Gewalttäter ohne Mindestsicherung nicht möglich.
Mindestsicherung ist Voraussetzung für ein Leben ohne Gewalt
Finanzielle Abhängigkeit zählt neben der emotionalen Abhängigkeit zu einem der Hauptgründe, warum sich Frauen,

Ziel ist es, Gewalt an älteren Frauen rascher zu erkennen und sie entsprechend zu unterstützen
Gewalt an älteren Menschen ist ein weltweites Problem, das mit Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit, häuslicher Gewalt und Überalterung der Bevölkerung zusammenhängt. Die Feminisierung des Alters und deren Konsequenzen sind alarmierend, denn besonders ältere Frauen erfahren spezifische und vielschichtige Benachteiligungen. Ältere Frauen sind einem dreifachen Risiko ausgesetzt: sie sind alt, von Gewalt betroffen und weiblich[1]. Aus diesem Grund hat die lebenslängliche geschlechterspezifische Diskriminierung einen kumulativen Effekt und jahrelange Vernachlässigung, Missbrauch und Gewalt führen zu einem hohen Anteil an älteren Frauen[2], die lebenslänglich Gewalt erleiden. Laut einer neuen FRA-Studie aus dem Jahr 2014 haben 19% aller Frauen über 60 Jahren ab ihrem 15. Lebensjahr Gewalt in der Partnerschaft erlebt. Bei 17% ging die Gewalt nicht vom Partner aus.[3]
Die Gewerkschaft vida, ProGe und die AK Wien veranstalten gemeinsam mit dem Verein AÖF am Mittwoch, 25. Jänner 2017 eine Tagung zum Thema (sexuelle) Übergriffe und Gewalt an Frauen.
Wann: Mittwoch, 25.01.2017 – 09:30 bis 16 Uhr
Wo: ÖGB- und Gewerkschaftshaus Catamaran, Großer Saal (Veranstaltungssaal Wilhelmine Moik), Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Um Anmeldung wird bis spätestens 20.01.2017 gebeten an:
Die Tagungsstätte ist barrierefrei. Im Haus (Catamaran) befinden sich Behindertenparkplätze.
Das Programm finden Sie hier: Programm „Tatort Arbeitsplatz“
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Frauenhaus Burgenland drehte Videoclip
Im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ (25.11 bis 10.12.2016) hat das Frauenhaus Burgenland den Videoclip „Gewalt tut weh“ gedreht.
Mit dabei waren 64 freiwillige Statistinnen, die den Clip zu eindringlichen Bildern über das Ausmaß von Gewalt an Frauen in Österreich machen.
Den Videoclip können Sie hier ansehen: Video Frauenhaus Burgenland





