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    PA 21.10.2021: Österreich, Land der Frauenmorde

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    Presseinformation

    Österreich, Land der Frauenmorde

    Wien, 21.10.2021. „Wir sind zutiefst erschüttert angesichts des 22. Femizids in diesem Jahr. Wir können nicht länger einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings. „Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem es mehr weibliche als männliche Mordopfer gibt. Was muss noch passieren, damit die Regierung endlich handelt und den Gewaltschutz endlich zur obersten Priorität erklärt?“, so Frieben.

    Seit Jahren fordern die Frauen- und Gewaltschutzorganisationen die Umsetzung der Istanbul-Konvention, die Österreich bereits unterzeichnet hat, 228 Millionen für den Gewaltschutz und 3.000 zusätzliche Jobs in der Gewaltprävention.

    Der 22. Femizid in diesem Jahr beweist eindrücklich, dass die Gewalt gegen Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft vorkommt – so ist der Tatverdächtige ein Mitarbeiter der Wiener Polizei.

    „Unsere Forderungen liegen auf dem Tisch. Worte des Bedauerns bringen uns nicht weiter, es stellt sich viel mehr die Frage, was der Regierung der Schutz von Frauenleben wert ist“, so Frieben.

     

    Rückfragen und Kontakt:

    Klaudia Frieben
    Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings
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    Tel. 0664-6145800
    www.frauenring.at

     

    Mag.a Maria Rösslhumer
    AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Tel. 0664-793 07 89
    www.aoef.at

     

     

    Femizide & schwere Gewalt

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