News:

Nachschau Livestream Online-Auftakt Ring-VO "EineR von fünf"

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Für alle, die nicht live dabei sein konnten: Die Online-Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung "EineR von Fünf" „(K)Ein Täter sein: Wie durchbricht man den Kreislauf der Gewalt?“ am 25. November 2021 kann...

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Weihnachts-Wunschzettel-Aktion der AÖF-Frauenhäuser 2021

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Es ist wieder soweit – auch 2021 gibt es wieder die Weihnachts-Wunschzettel-Aktion der AÖF-Frauenhäuser! Frauen und Kinder, die von physischer oder psychischer Gewalt betroffen sind und daher die Feiertage im Frauenhaus...

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Klappe auf! – Trickfilmreihe von 26.11. bis 7.12.2021 online

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Unter dem Motto „Klappe auf!“ macht sich eine Kooperation von österreichischen Organisationen aus dem Frauen- und entwicklungspolitischen Bereich für ein gewaltfreies Leben aller Frauen* und Mädchen* stark.„Klappe auf!“ veranstaltet jährlich...

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„Cuvée Charité“ – ein Charity-Projekt von 12 Winzerinnen zur Gewaltprävention

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Die drei Winzerinnengruppierungen Die Weinblüten, Frauenzimmer und VIN² de Femme, bestehend aus insgesamt zwölf Winzerinnen aus aus der Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und dem Burgenland, haben sich für das Projekt „Cuvée...

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Auftakt zur Kampagne "Liebe ohne Gewalt" von Yves St. Laurent mit AÖF

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Foto © Good Life Crew / Adrian Almasan Die Marke Yves St. Laurent Beauty hat ein globales Programm LIEBE OHNE GEWALT initiiert, mit dem Ziel gemeinsam mit NGOs Gewalt in Partnerschaften...

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Femizide

Mutmaßliche Frauenmorde und Mordversuche 2021 laut Medienberichten

Die Morde an Frauen in Österreich stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an – von 2014 bis 2018 haben sich die Morde an Frauen verdoppelt.

Liste mutmaßliche Frauenmorde 2021 laut Medienberichten (PDF)

Liste mutmaßliche Mordversuche an Frauen / schwere Gewalt 2021 (PDF)

 Datum         Morde                     Mordversuche / Schwere Gewalt

 1.12.

2021

 30  53

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Erste große Studie über Covid19 und häusliche Gewalt in Deutschland

Anfang Juni hat die Technische Universität München die erste große Studie über Covid19 und häusliche Gewalt in Deutschland veröffentlicht.

Diese erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie in Deutschland zeigt auf, dass rund 3 Prozent der Frauen während der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt wurden. 3,6 Prozent der Frauen wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5 Prozent aller Haushalte wurde Gewalt gegen Kinder verübt. Deutlich höher noch lagen die Zahlen wenn die Frauen in Quarantäne waren oder die Familien finanzielle Sorgen hatte. Nur ein sehr kleiner Teil der betroffenen Frauen nutzte die vorhandenen Hilfsangebote.

Die Studie spiegelt in Teilen auch die Situation in Österreich wieder.

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Foto (C) Andrea Peller

 

Die betroffenen Frauen wurden außerdem befragt, ob sie Hilfsangebote kennen und genutzt haben. Die Ergebnisse sind wie folgt:

  • 48,2 Prozent der Opfer kannten die Telefonseelsorge, 3,9 Prozent hatten dort angerufen.
  • 32,4 Prozent kannten das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, 2,7 Prozent hatten sich dorthin gewandt.
  • 44,3 Prozent kannten das Elterntelefon, 21,5 Prozent hatten dort Hilfe gesucht.
  • 5,5 Prozent kannten die Aktion „Codewort Maske 19“, bei der Apotheken die Behörden verständigen, wenn eine Kundin dieses Codewort sagt. 1,8 Prozent hatten diese Möglichkeit genutzt.

Eine der Studienautorinnen, Dr.in Cara Ebert vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, empfiehlt: „Wenn Frauen durch ihre Partner intensiv kontrolliert werden, können sie telefonische Beratungsangebote nur schwer nutzen. Hilfe sollte deshalb auch online angeboten werden, per Chat, Messenger und E-Mail. Die bestehenden Hilfsangebote müssen zudem besser in der Öffentlichkeit beworben werden, zum Beispiel durch große Plakate in Supermärkten und Apotheken sowie durch Onlineanzeigen.

Die gesamte Studie ist unter diesem Link abrufbar: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/

 

 

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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