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    Promis für Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung im StGB

    Am 16. März 2015 ist die Novelle zum Strafgesetzbuch (StGB) in Begutachtung gegangen. Die Änderungen sehen eine Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung und Integrität vor.

    Joesi ProkopetzProminente Künstlerinnen und Künstler positionieren sich für diese Änderungen und damit für den verbesserten Schutz vor sexueller Belästigung und sexueller Gewalt.

    Neue Statements finden Sie täglich hier: GewaltFREI LEBEN

    Mehr Informationen zur Social-Media-Kampagne #StGBReform2015 können Sie hier lesen: Hintergrund


    Die Novelle zum Strafgesetzbuch (StGB) sieht die Umsetzung der langjährigen frauenpolitischen Forderungen im Bereich des Sexualstrafrechts vor, nämlich die Ausweitung des § 218 StGB (Sexuelle Belästigung) und die Neueinführung des § 205a StGB (Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung).

    Sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt passieren täglich in verschiedenen Kontexten – und zwar überwiegend an Frauen und Mädchen. In Österreich ist jede 3. Frau ab ihrem 15. Lebensjahr von sexueller Belästigung betroffen (Quelle: FRA 2014, Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung).

    Trotz der Realitäten, die sich in Erhebungen zu Gewalt an Frauen und Mädchen sowie in den Erfahrungen von Frauenberatungseinrichtungen widerspiegeln, ist die Einführung des verbesserten Schutzes bei sexueller Belästigung und Gewalt in das StGB in Gefahr.

    Die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und die Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 / 222 555 haben daher die Social-Media-Kampagne #StGBReform2015 ins Leben gerufen.

    Denn ein Nein muss genügen – jede/r hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben – sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt sind keine Lappalien!

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 13.06.2026  Weitere Infos

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