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    Istanbul-Konvention tritt mit 1. August 2014 in Kraft

    Keine Frau darf vom Staat im Stich gelassen werdenAm 22. April 2014 ratifizierte Andorra als 10. Land die Istanbul Konvention und somit tritt diese in Kraft.  Das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ ist somit für die ratifizierenden Staaten ab 1. August 2014 verbindlich.

    Die Istanbul Konvention ist der erste europäische Vertrag der gezielt gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt gerichtet ist. Die Konvention legt Mindeststandards für Prävention und Schutz fest und fordert von den ratifizierenden Staaten das Angebot von Dienstleistungen wie Hotlines, medizinische Leistungen, Beratungen und Rechtshilfen.

    Das Übereinkommen wurde in Istanbul am 11. Mai 2011 verabschiedet. Dabei haben 25 von 47 der Länder, die Mitglieder des Europarats sind, die Konvention unterzeichnet. Dies war ein Zeichen der Zustimmung, jedoch noch keine verpflichtende Bindung die Forderungen zu erfüllen.
    Von diesen Ländern haben bisher elf Staaten die Istanbul-Konvention ratifiziert: Albanien, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Andorra, Italien, Montenegro, Portugal, Serbien, Spanien, Dänemark und der Türkei.

     

    Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und WAVE (Women Against Violence Europe) starteten die Kampagne: www.ichunterstütze.org um sich für die Umsetzung der Konvention gegen Gewalt an Frauen einzusetzen.

    Im Rahmen dieser Medien-Kampagne wurden Plakate, Postkarten, TVspots und Radiospots entwickelt. Die Plakate und Postkarten können im Infoshop bestellt werden.

    Den Spot können Sie gleich hier ansehen:

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 04.09.2026  Weitere Infos

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      Schwere Gewalt

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