Mordfälle

Mutmaßliche Frauenmorde und Mordversuche 2021 laut Medienberichten

Die Morde an Frauen in Österreich stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an – von 2014 bis 2018 haben sich die Morde an Frauen verdoppelt.

Liste mutmaßliche Frauenmorde 2021 laut Medienberichten (PDF)

Liste mutmaßliche Mordversuche an Frauen / schwere Gewalt 2021 (PDF)

 Datum         Morde                     Mordversuche / Schwere Gewalt

 15.9.

2021

 21  38

Projekt-Partnerschaften

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STOP - Empowermentworkshops für LehrerInnen, KindergärtnerInnen und SzialarbeiterInnen

Datum (Beginn): Freitag, 23. November 2018
Datum (Ende): Freitag, 23. November 2018
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: 19:00 Uhr

 

 

     

STOP – Mit Theater Kinder und Jugendliche stärken

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und das junge Volkstheater freuen sich, die kostenlose Empowermentworkshop-Fortbildungsreihe  für LehrerInnen, KindergärtnerInnen und SozialarbeiterInnen im 5. Bezirk mit finanzieller Unterstützung von Wiener Gesundheitsförderung WiG – Initiative Gesunde Bezirke III anbieten zu können:

Termine der 1. Fortbildungsreihe:  Freitag 23.11.2018 / 14.12.2018 / 11.01.2019/ 25.01.2019, jeweils von 16.00-19.00 Uhr

(Im Mai 2019 wird eine 2. Fortbildungsreihe starten. Details dazu finden Sie in Kürze auf www.aoef.at)

Ort: Volkstheater, Bühneneingang, Neustiftgasse 1, 1070 Wien

Das Angebot dient zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen gegen jede Form der (häuslichen) Gewalt und richtet sich an LehrerInnen, KindergärtnerInnen und SozialarbeiterInnen, die sich ein vertiefendes Wissen über ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander aneignen wollen, ihr erworbenes Wissen einsetzen und als MultiplikatorInnen weitergeben und (betroffene) Kinder und Jugendliche stärken und unterstützen wollen.

Ziele und Inhalte der Workshops

Partnergewalt und häusliche Gewalt kommen in allen sozialen Schichten und allen Kulturen und Religionen vor und sind weit verbreitete Probleme. Betroffene von häuslicher Gewalt und Partnergewalt sind überproportional Frauen und Kinder. Erfahrungen und Studien bestätigen, dass einmalige, langjährige und wiederholte Gewalt krankmacht. Die Ursachen der Gewalt liegen in den Strukturen der Gesellschaft und in patriarchalen Denkmustern. Liebe wird hier nicht selten mit Gewalt verwechselt. Übergroße Aufmerksamkeit und Anhänglichkeit werden oft als Liebesbeweise verstanden. Sie können jedoch auch erste „Warnzeichen“ für kontrollierendes und manipulierendes Verhalten sein, das sich zu Beziehungsgewalt auswachsen kann.

Gewaltbetroffene Frauen und Kinder leiden aufgrund von langjährigen und/oder schweren Gewalterfahrungen an psychosomatischen Belastungen und/oder körperlichen Erkrankungen. Je früher jedoch Betroffene adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten, desto früher können sie gewaltfrei leben.

Ziel der Workshops ist es, PädagogInnen Expertise zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt, Partnergewalt, häusliche Gewalt und praktische Tools zur Stärkung von jungen Persönlichkeiten zu vermitteln. Dabei werden präventive Methoden zur Selbstbewusstseinsstärkung vorgestellt, aber auch Methoden, die Kinder und Jugendliche stärken und unterstützen. Die Workshops sollen Handlungen gegen und Auswege aus der Gewalt aufzeigen.

Methode: Interaktive Workshops mit unterschiedlichen Methoden und Übungen

Die Workshops teilen sich jeweils in einen theoretischen und praktischen Teil auf und vermitteln Wissen über Ursachen von Gewalt bzw. Gewaltformen, sowie Folgen und Auswirkungen von Gewalt und praktische Übungen aus dem Bereich Stimme, Sprache, Körper, Raum sowie Präsenz- und Entspannungstechniken.

Weiteres Angebot: Ein gemeinsamer Theaterbesuch der Produktion "Die Rote Zora" ist geplant, ebenso eine Kooperation mit dem Nachbarschaftsprojekt “StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt” in Margareten.

TeilnehmerInnenanzahl: max. 25

Leitung und Training: Mag.a Maria Rösslhumer, Verein AÖF und Constance Cauers, Junges Volkstheater

Die Teilnahme an der Workshopreihe ist nur für Personen die im 5. Bezirk wohnen oder arbeiten möglich.

Um Anmeldung für die Fortbildungsreihe wird bis 1. November 2018 ersucht unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter Nennung folgender Punkte:
Fortbildungsreihe: 1
Name:
Schule/Kindergarten/Organisation:
E-Mail:
Tel.:
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Mag.a Maria Rösslhumer, Politikwissenschaftlerin, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Leiterin der Frauenhelpline gegen Gewalt (0800 /222 555) Von 1997 bis 2017 Geschäftsführerin des Vereins WAVE (Women Against Violence Europe), des Europäischen Netzwerks gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Vorstandsmitglied des Österreichischen Frauenrings. Trainerin und Gender- und Gewaltexpertin. www.aoef.at

Constance Cauers, Studium der Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Köln, Studium der Kunsttherapie an der Hogeschool Nijmegen (Niederlande), Studium der Diplompädagogik mit Schwerpunkt Kulturpädagogik in Hamburg sowie Abschluss als Theaterpädagogin BuT. 2013 bis 2015 Leiterin der theaterpädagogischen Abteilung am Schauspielhaus Graz. Lehraufträge an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, KPH Krems/Wien und Pädagogische Hochschule Niederösterreich, Lehrbeauftragte der Universität Hamburg, der Pädagogischen Hochschule Steiermark, der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Leitung von Fort- und Weiterbildungen an Weiterbildungseinrichtungen europaweit. Seit 2016 Dozentin für Theaterpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und seit dem Wintersemester 2017/18 Lehrbeauftragte am Institut für Theater,- Film und Medienwissenschaft der Universität Wien. http://www.volkstheater.at/person/constance-cauers/

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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