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40 Jahre – 40 Statements Teil 2: 30 Jahre Verein AÖF

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Anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Frauenhausbewegung in Österreich startete der Verein AÖF im Jänner 2018 die Bewusstseinskampagne 40 Jahre – 40 Statements mit 40 kompakten Informationen zum Thema Geschichte und...

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Start der Kampagne "40 Jahre – 40 Statements"

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Anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Frauenhausbewegung in Österreich startet der Verein AÖF die Bewusstseinskampagne 40 Jahre – 40 Statements mit 40 kompakten Informationen zum Thema Geschichte und Bedeutung der Frauenhäuser...

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Wir trauern um Teresa Lugstein

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Teresa Lugstein ist für viele vollkommen unerwartet und überraschend sehr jung mit 51 Jahren am 22. Dezember 2017 sehr friedlich in eine andere Welt gereist. Sie war eine unglaublich starke...

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Spendenparlament unterstützt AÖF-Projekt für gewaltbetroffene ältere Frauen

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Das Wiener Spendenparlament unterstützt das AÖF-Projekt „Arbeiten mit Gesundheitseinrichtungen zur Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen“. Das Wiener Spendenparlament – Stimmen gegen Armut unterstützt Projekte in Wien und Umgebung, die sich für...

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Publikation zur Ringvorlesung "Eine von fünf" erschienen

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Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen Ende November ist im Verlag Edition Ausblick der Sammelband „Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen“ erschienen. Vortragende...

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SAVE THE DATE: 21.9.2017 – HELLWACH. Die lange Nacht für ein Ende der Gewalt an Frauen.

WAVE peace stepup claim

Am 21. September findet jährlich weltweit der Internationale Tag des Friedens statt. Gewaltfrei und in Frieden zu leben ist ein Menschenrecht. Das nimmt das internationale Netzwerk WAVE – Women against violence Europe – zum Anlass für eine große Inszenierung in Wien vor dem Justizpalast (Schmerlingplatz).

Wir denken an diesem Tag an alle Frauen, die von Gewalt betroffen sind und fordern, dass Justiz und Gesellschaft nicht mehr wegschauen“, sagt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin von WAVE und AÖF. Europaweit werden 62 Millionen Frauen ab dem 15. Lebensjahr Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. In Österreich ist jede 5. Frau Betroffene von körperlicher und/oder sexueller Gewalt, das sind insgesamt etwa eine Million Frauen. Der Täter ist meist ein Familienangehöriger, das bedeutet, dass es zuvor meist eine lange Geschichte des Wegschauens gegeben hat.

WAVE, das europäische Netzwerk gegen Gewalt an Frauen und Kindern, organisiert im Rahmen der WAVE Step Up! Kampagne an diesem Tag Protestaktionen in mehreren europäischen Ländern. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) beteiligt sich daran und plant ebenfalls eine Kundgebung, unter dem Motto:

HELLWACH. Die lange Nacht für ein Ende der Gewalt an Frauen.

Friedensorganisationen, Netzwerkorganisationen, Partner*innen, Unterstützer*innen, Interessierte, Freund*innen und Aktivist*innen sind eingeladen und aufgefordert an unserer Inszenierung teilzunehmen und mitzuwirken.

Ein detailliertes Programm wird demnächst auf www.aoef.at und auf der WAVE Step Up! Website www.stepup.at zu finden sein.

 

Kontakt:
Maria Rösslhumer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0664/793 07 89
Eva Zenz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 01/544 08 20-23

 

Frauen*volksbegehren 2.0 – Crowdfunding-Kampagne bis Ende Mai

fvb logoSpendenaufruf zur Unterstützung eines neuen Frauen*volksbegehrens

Ende April präsentierte der Verein „Frauen*volksbegehren 2.0“ im Rahmen der 20-Jahre-Jubiläumsfeier des Frauenvolksbegehrens 1997 im Wiener KosmosTheater die Kampagne, den Forderungskatalog und die Sprecherinnen der geplanten Neuauflage des Frauen*volksbegehrens. Die Bestandsaufnahme zwei Jahrzehnte später zeigt, dass die Umsetzung lange formulierter Maßnahmen zur Gleichberechtigung abermals vehement einzufordern ist: Nur zwei der elf damaligen Forderungen wurden erfüllt – das heißt, passiert ist wenig bis nichts. Es ist längst Zeit, dass Frauen*politik auf der politischen Agenda zur Priorität wird. Daher starteten die Initiator*innen im Jubiläumsjahr die Kampagne „Jetzt erst recht!“. Um die Durchführung möglich zu machen, sind die Initiator*innen auf finanzielle Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne angewiesen.

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EU-Projekt RESPONSE – Multi-institutionelle Verantwortung im Frauengesundheitsbereich bei Verdacht auf geschlechterbasierter Gewalt bei schwangeren Frauen und Müttern

GBV Response Logo

Ziel ist es, die Zahl der betroffenen Patientinnen, die sich medizinischem Personal anvertrauen und daraufhin an Opferschutzeinrichtungen weitervermittelt werden können, zu erhöhen

Forschungsergebnisse zeigen, dass Frauen, die Betroffene von geschlechterbasierter Gewalt sind, Gesundheitseinrichtungen öfter in Anspruch nehmen, als Frauen, die nicht betroffen sind. Das deutet darauf hin, dass das medizinische Personal ExpertInnen sind, denen diese Frauen am ehesten ihre Missbrauchs- und Gewalterfahrungen anvertrauen würden. Daher wären Routineuntersuchungen vor der Geburt eine gute Möglichkeit, einen Verdacht auf geschlechterbasierte Gewalt an betroffenen schwangeren Frauen am ehesten zu erkennen. Da sie in dieser verletzbaren Zeit einem hohen Risiko ausgesetzt sind, ist der richtige Umgang mit den betroffenen Frauen, das Dokumentieren, das Erstellen eines Sicherheitsplans und die Weitervermittlung an spezialisierte Frauenhilfeeinrichtungen besonders wichtig. Leider werden diese Kompetenzen in der Praxis als auch in den Lehrplänen für Medizin und Pflege gar nicht oder nur sehr unzureichend vermittelt.

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Handbuch zur Prävention geschlechtsbasierter Gewalt in der Flüchtlingsbetreuung

GemeinsamGewaltfrei (C)MartinValentinFuchs

Neuer Leitfaden "Gemeinsam Gewaltfrei" der Johanniter-Flüchtlingshilfe

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser setzt sich für alle Frauen ein, die auf der Flucht vor jeglicher Form von Gewalt sind, egal ob im familiären, beruflichen oder gesellschaftlichem Umfeld. Besonders seitdem im Jahr 2016 aufgrund weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen, schwerer Menschenrechtsverletzungen sowie Armut, Menschen aus vielen Teilen der Welt sich gezwungen sahen, ihre Heimat zu verlassen, was sich besonders negativ auf die Lebenssituation von Frauen und Kindern auswirkt.


Nun ist in Kooperation mit dem Team der Johanniter-Flüchtlingshilfe und Organisationen wie Asyl - Queer Base, der Mobilen Sozialberatung der Diakonie, dem Gesundheitszentrum MEN, der Abteilung Kriminalprävention/Opferhilfe des BM.I, der UNHCR Rechtsabteilung sowie der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie ein umfassender Leitfaden zur Prävention geschlechtsbasierter Gewalt in der Flüchtlingsbetreuung entstanden.


Ziel ist es, eine Handreichung für die Problematik von Ungleichstellung und Gewalt in der Familie, häuslicher Gewalt und geschlechtsbasierter (sexualisierter) Gewalt in organisierten Unterkünften für geflüchtete Menschen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise soll die Qualität der erforderlichen Betreuung im Fall von geschlechtsbasierter Gewalt bzw. Gewalt in der Familie sichergestellt werden und somit ein gesellschaftlicher Beitrag zur Gewaltprävention geleistet werden.


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Information auf der Website der Johanniter

Foto (c) Martin Valentin Fuchs

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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