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Die Informationsstelle gegen Gewalt ist eine österreichweit tätige Einrichtung, die Aktivitäten zur Prävention von Gewalt an Frauen und Kindern in Beziehungen/in der Familie setzt. Träger der Informationsstelle ist der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser. Mit dem Preisgeld, des 1989 an den Verein verliehenen Dr.-Karl-Renner-Preises für Verdienste um die Republik Österreich, konnte die Einrichtung 1991 eröffnet werden.

Ziele und Zielgruppen

Ziel der Informationsstelle ist die Prävention von Gewalt an Frauen und Kindern in der Familie und die effektive Kooperation aller gesellschaftlicher Institutionen. Die Zielgruppen der Einrichtung sind dementsprechend:

  • Hilfesuchende Frauen und Kinder
  • Personen aus dem Umfeld der Betroffenen (Angehörige, Nachbarn, ArbeitgeberInnen,...)
  • Frauenhäuser, Frauenorganisationen
  • Soziale und psychosoziale Einrichtungen
  • Einrichtungen im medizinischen Bereich
  • Polizei und Gerichte
  • Schulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Studierende
  • JournalistInnen
  • Behörden, öffentliche Verwaltung
  • politisch Verantwortliche
  • internationale Organisationen

Die Informationsstelle gegen Gewalt ist die einzige derartige Einrichtung in Österreich, die Prävention von Gewalt an Frauen/Gewalt in der Familie durchführt. Prävention muss auf verschiedenen Ebenen ansetzen:

  • auf gesellschaftlicher Ebene, mit dem Ziel, die Entstehung von gewaltbegünstigenden Strukturen zu verhindern (Primärprävention)
  • auf der Ebene individueller Hilfe in akut oder potentiell gefährlichen Situationen (Sekundärprävention) und
  • auf der Ebene des Schutzes vor Gewalt und der Verhinderung weiterer Gewalttätigkeiten (Tertiärprävention).

Die Informationsstelle gegen Gewalt ist in allen drei Bereichen der Prävention tätig.

Finanzierung

Die Tätigkeit der Informationsstelle wird durch Subventionen und Aufträge verschiedener öffentlicher Förderungsgeber finanziert. Sie ist die einzige Serviceeinrichtung für Frauen, die österreichweit tätig ist. Da die Anfragen ständig zunehmen, ist es nötig, die Angebote auszuweiten. Um die Kontinuität der Tätigkeit zu wahren, ist eine finanzielle Absicherung der Informationsstelle durch mehrjährige Förderverträge dringend notwendig. Ohne die Unterstütz
 

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