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Frauenhaus Hallein bleibt erhalten - Kürzungen ebenfalls

Wien, 5. Jänner 2009: Das Frauenhaus Hallein muss nicht zusperren. Das ist das Ergebnis eines Gespräches, das Vertreterinnen des Frauenhauses und des Frauenhäuser-Netzwerkes AÖF Anfang Jänner mit der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller führten. Ein Teilerfolg, die Situation angesichts der angedrohten Schließung hat sich somit vorläufig entspannt.
Erhalten bleiben dem Frauenhaus allerdings die Einsparungen beim Budget, die auch das Frauenhaus in der Stadt Salzburg betreffen. Mit 10 Prozent weniger Budget müssen die beiden Häuser dieses Jahr auskommen. In Salzburg-Stadt wurden deshalb bereits zwei Mitarbeiterinnen gekündigt.
Wie genau die Zukunft des Halleiner Frauenhauses aussieht, steht noch nicht ganz fest. Burgstaller denke darüber nach, das Beratungsangebot auszubauen. Für die Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser bedeutet das Ergebnis erst einmal "große Erleichterung". "Es wäre das erste Mal gewesen, dass ein autonomes Frauenhaus in Österreich hätte zusperren müssen", so Rösslhumer.
Warum das Frauenhaus nicht zusperren darf (pdf, 114 kb)



